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Aufgewärmte Fernsehkost sorgt für Ärger

Der Ton in der Service-public-Debatte rund um die SRG bleibt rau. Der neuste Vorwurf: Das Schweizer TV stelle im Sommer den Dienst am Publikum ein – zentrale journalistische Sendungen wie «Rundschau» und «Arena» machen Pause.

SRF-Sendungen gönnen sich eine Sommerpause: «Kassensturz», «Eco», «Arena», «Rundschau», «Einstein», «Puls».
SRF-Sendungen gönnen sich eine Sommerpause: «Kassensturz», «Eco», «Arena», «Rundschau», «Einstein», «Puls».
Bilder: SRF

Nun laufen sie wieder, die ollen Kamellen. Rauf und runter. Ob aufgewärmte Eigenproduktionen wie «Aeschbacher», «Bestatter», «Jobtausch» oder Uraltserien wie «Bianca» und «Landarzt» – wohin man im Schweizer Fernsehen (SRF) derzeit auch schaut: Überall bestimmen Konserven das TV-Menü.

Das hat System: Steigen die Temperaturen, lässt SRF Jahr für Jahr die Jalousien runter und greift tief in die Mottenkiste. Gemäss Programmanalysen liegt der Anteil von Wiederholungen am SRF-Gesamtangebot übers Jahr bei einem Drittel. Im Sommer sind es bis zu 50 Prozent. Zum Vergleich: Bei ARD und ZDF liegt der Wert im Juli/August bei rund 30 Prozent.

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