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Auf Wildschwein gezielt, Mann getroffen

Kaum hat die Jagd begonnen, mehren sich Negativmeldungen: Jäger schiessen auf Jäger, andere treffen Tiere nicht tödlich. Die Jäger fürchten um ihren Ruf. Wie sie nun ihr Image aufbessern wollen.

Die Jagd ist nur ein kleiner Teil ihrer Arbeit: Das wollen die Jäger den Laien in Kursen und bei Anlässen vermitteln.
Die Jagd ist nur ein kleiner Teil ihrer Arbeit: Das wollen die Jäger den Laien in Kursen und bei Anlässen vermitteln.
Nicola Pitaro

Zwei Brüder aus dem Oberwallis sind mit dem Jeep unterwegs zu ihrer Jagdhütte im Unterwallis, als plötzlich auf ihr Auto geschossen wird. Einmal, ein zweites Mal. Sie geraten in Panik. Der Lenker versucht angestrengt, sich auf die Strasse zu konzentrieren – sie ist schmal, der Berg abschüssig. Sie fahren weiter. Als sie aber nach einer Kurve dieselbe Höhe passieren, knallen erneut Kugeln in ihr Auto. Die Männer rufen die Polizei. Man werde sich der Sache annehmen, heisst es dort. Es taucht aber nie ein Polizist auf. Schliesslich erreichen sie ihre Hütte, unverletzt. Nur wenige Minuten später nähert sich ein Mann, ein Jäger und offensichtlich alkoholisiert. Er habe 17-mal auf sie geschossen, prahlt er.

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