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Auf der Suche nach dem eigenen Stil

Härter auf den Punkt, mehr Tempo: Das ist die neue «Arena». Ist die Sendung damit auf gutem Weg? Noch nicht.

Kennen Sie die dänische Fernsehserie «Borgen – Gefährliche Seilschaften»? Gegen Ende der dritten Staffel kommt es zwischen Torben Friis, dem Chefredaktor von TV1 News, und dem ehrgeizigen Programmchef Alexander Hjort zum Konflikt. Dieser will im Hinblick auf die Schlussdebatte im Wahlkampf neue Saiten aufziehen. In der dänischen Version der «Arena» will er mit Anzeigetafeln, beleuchteten Pulten, Punktetabellen und Effekten auf Zuschauerfang gehen. Torben entgegnet ihm: «Das ist Politik, keine politische Gameshow.»

So weit sind die Macher der neuen «Arena» nicht gegangen. Die Quizshow-Ästhetik ist allerdings nicht von der Hand zu weisen: Mit dramatischer Trailermusik und Lichteffekten bauen die TV-Profis Spannung auf. Der runde Tisch ist Geschichte. Die Diskutanten sitzen einzeln an kleineren Pulten (beleuchtet!). Und an der Seitenlinie sitzen so quasi neu zwei Schiedsrichter mit einem neuen Spielzeug: dem Veto-Buzzer. Damit können sie sich während der Diskussion einschalten, wenn sie zu einer Äusserung eines Gastes Einspruch erheben wollen.

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