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Gutachten bezeichnet Atomlager-Pläne als «unsinnig»

Die Zugänge zu den geplanten Tiefenlager liegen in Gewässerschutzzonen. Damit droht das Vorhaben des Bundes zu scheitern.

Stefan Häne, Martin Läubli
Die «heisse Zelle», im Bild jene des Zwischenlagers Würenlingen AG, dient zum Umladen von Brennelementen und zur Überprüfung und Reparatur von Lagerbehältern. Der Raum ist Teil der Verpackungsanlage. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Die «heisse Zelle», im Bild jene des Zwischenlagers Würenlingen AG, dient zum Umladen von Brennelementen und zur Überprüfung und Reparatur von Lagerbehältern. Der Raum ist Teil der Verpackungsanlage. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Debatte war heftig, dann beruhigte sie sich, und nun dürfte sie neu aufflammen: Ein neues, bislang unveröffentlichtes Gutachten bringt zusätzliche Brisanz in die Diskussion um den Schutz des Grundwassers bei der Suche nach einem Tiefenlager für den radioaktiven Abfall der Schweizer Kernkraftwerke. Im Fokus stehen die sogenannten Oberflächenanlagen. Das sind jene Umschlagplätze, auf denen der Atommüll angeliefert, umgepackt und schliesslich durch einen Schacht oder Tunnel in das Tiefenlager transportiert wird.

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