Zum Hauptinhalt springen

Atomabfälle aus Frankreich in den Aargau transportiert

Keine Protestaktionen, keine Zwischenfälle: Eine Lieferung radioaktiver Abfälle aus der Schweiz ist nach einer Behandlung in Frankreich in Würenlingen eingetroffen.

rub
Keine Bilder der aktuellen Lieferung: Fässer in einer Gitterbox vor ihrem Transport in die Lagerhalle für mittelaktive Abfälle (hinten) im Zwischenlager Zwilag in Würenlingen. (9. November 2010)
Keine Bilder der aktuellen Lieferung: Fässer in einer Gitterbox vor ihrem Transport in die Lagerhalle für mittelaktive Abfälle (hinten) im Zwischenlager Zwilag in Würenlingen. (9. November 2010)
Keystone

Im Zwischenlager für radioaktive Abfälle (Zwilag) im aargauischen Würenlingen sind weitere Schweizer Atomabfälle aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Frankreich eingetroffen. Der Transport und die Umladung der mittelradioaktiven Abfälle verliefen nach Plan.

Wie die Zwilag am Dienstag mitteilte, war der Zug mit den drei Transportbehältern bereits am 9. Februar im Zwischenlager eingetroffen. Die Abfälle seien umgeladen und nach mehrfachen Kontrollen im Lager für mittelradioaktive Abfälle eingelagert worden.

Umfangreiche Prüfverfahren

Die drei leeren Transportbehälter verliessen am Montag nach umfangreichen Prüf- und Kontrollverfahren das Zwilag per Bahn. Der Transport und die Einlagerungsarbeiten standen unter Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) und der Polizei.

Der Transport und die Einlagerung erfüllten gemäss Zwilag sämtliche nationalen und internationalen Vorschriften sowie Auflagen für Transporte und Zwischenlagerung. Das Zwilag ist als Aktiengesellschaft der Schweizer AKW-Betreiber organisiert. Das Aktienkapital ist im Verhältnis zur thermischen Leistung der Atomkraftwerke aufgeteilt.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch