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Asylsuchende werden in Jugendherberge einquartiert

Im Kanton St. Gallen stossen die bestehenden Asylzentren an ihre Grenzen. Deshalb werden in Rapperswil-Jona bis zu 58 Asylsuchende vorübergehend in einer Jugi untergebracht – nicht zum ersten Mal.

Hier werden bis März 2012 Asylsuchende untergebracht: Jugendherberge Busskirch. (Bild: Gruppenhaus.ch)
Hier werden bis März 2012 Asylsuchende untergebracht: Jugendherberge Busskirch. (Bild: Gruppenhaus.ch)
Keystone

Da die bestehenden Zentren für Asylsuchende voll ausgelastet sind, ist der Kanton St. Gallen auf weitere Unterbringungsplätze angewiesen. Im kommenden Winter werden in der Jugendherberge Busskirch in Rapperswil-Jona als Übergangslösung Asylsuchende untergebracht.

Die Jugendherberge bietet Platz für bis zu 58 Asylsuchende. Die Massnahme ist von Anfang Dezember 2011 bis Ende März 2012 befristet, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Hohe Belegungszahlen

Die Belegungszahlen in den Asylzentren in Oberbüren, Necker, Eggersriet und Mols, die vom Kanton St. Gallen betrieben werden, sind heute sehr hoch. Es sei unumgänglich, dass zusätzliche Unterbringungsplätze geschaffen werden.

Mit der Übergangslösung in Rapperswil-Jona könne auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden. Bereits in früheren Jahren haben sich die Stadt Rapperswil-Jona und die Jugendherberge Busskirch bereit erklärt, vorübergehende Betreuungsplätze für Asylsuchende bereit zu stellen.

Gemäss den Schätzungen des Bundesamtes für Migration muss der Kanton St. Gallen mit bis zu 120 zugeteilten Asylsuchenden pro Monat rechnen. Dies entspricht einem Anteil von sechs Prozent aller Asylsuchenden, die in die Schweiz gelangen.

SDA/kpn

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