Asylpraxis weiter verschärft

Asylbewerber aus Eritrea in ihre Heimat aus­zuweisen, sei zulässig und ­zumutbar. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht in einem Grundsatzurteil. Das Problem: Die verschärfte Praxis lässt sich nicht durchsetzen.

Rückkehr «zumutbar»: Asylsuchende aus Eritrea.

(Bild: Keystone)

Peter Meier@bernpem

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hält am harten Kurs fest. Bereits im Februar hatte es die deutlich verschärfte Asylpraxis für Eritreer abgesegnet, die das Staatssekretariat für Migration (SEM) seit 2016 umsetzt: Seither gilt die illegale Ausreise aus der Diktatur am Horn von Afrika allein nicht mehr als Asylgrund.

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