Zum Hauptinhalt springen

Assura-Kunden und Oberländer müssten höhere Prämien zahlen

Wie würde sich die Einheitskasse auf die Prämien auswirken? Bundesrat und Branche warnen vor höheren Kosten – die Initianten widersprechen. Klar ist, wer wegen des Systemwechsels mehr zahlen müsste.

Wie viel müssten die Versicherten bei einem Wechsel zur Einheitskasse zahlen?
Wie viel müssten die Versicherten bei einem Wechsel zur Einheitskasse zahlen?
Fotolia

Für viele ist es wohl die alles entscheidende Frage: Wie verändern sich in Zukunft die Prämien, wenn die Initiative für eine einzige öffentliche Krankenkasse am 28. September eine Mehrheit findet? Die Antworten der beiden Lager sind naturgemäss diametral verschieden.

Ein Überblick: Wer heute viel zahlt, zahlt nachher weniger – und umgekehrt. Dieser Punkt dürfte unbestritten sein: Wer heute bei einer Kasse mit vergleichsweise tiefen Prämien versichert ist, müsste künftig mehr bezahlen. Umgekehrt dürfen die Kunden teurer Krankenkassen auf Entlastung hoffen. Das liegt in der Natur der Sache, wenn die heute 61 Kassen in der Grundversicherung durch eine einzige ersetzt werden. Die Angleichung der Prämien ist rein durch den Systemwechsel bedingt. Ihre Folgen sind aber nicht zu unterschätzen, da die heutigen Unterschiede zwischen den Kassen enorm sind. Das zeigen zum Beispiel die Extremwerte für die Stadt Bern: Bei Assura kostet die Grundversicherung 370 Franken im Monat, bei Kolping hingegen 520 Franken (alle Zahlenbeispiele gelten für eine Franchise von 300 Franken).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Mehr zum thema