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Arbeitgeberverband will mehr Frauen in der Chefetage

Der Anteil von Frauen in Verwaltungsräten sei zu gering. Ein Verhaltenskodex für Personalberater soll das ändern.

Zusammen mit namhaften Persönlichkeiten aus der Wirtschaft hat der Schweizerische Arbeitgeberverband einen «Code of Conduct» für Personalberatungsfirmen erarbeitet: Unter anderem soll der Frauenanteil von derzeit gut 16 Prozent weiter steigen.(Archiv)
Zusammen mit namhaften Persönlichkeiten aus der Wirtschaft hat der Schweizerische Arbeitgeberverband einen «Code of Conduct» für Personalberatungsfirmen erarbeitet: Unter anderem soll der Frauenanteil von derzeit gut 16 Prozent weiter steigen.(Archiv)
Walter Bieri, Keystone
Jens Alder, Präsident der Verwaltungsräte von Alpiq, Goldbach Group und Sanitas: «Der Frauenanteil in Verwaltungsräten soll weiter steigen.» (8. November 2016)
Jens Alder, Präsident der Verwaltungsräte von Alpiq, Goldbach Group und Sanitas: «Der Frauenanteil in Verwaltungsräten soll weiter steigen.» (8. November 2016)
Walter Bieri, Keystone
Hans Hess, Präsident der Verwaltungsräte von Comet Holding und Reichle & De-Massari: «Gefordert sind alle Stakeholder.»
Hans Hess, Präsident der Verwaltungsräte von Comet Holding und Reichle & De-Massari: «Gefordert sind alle Stakeholder.»
Walter Bieri, Keystone
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Der Schweizerische Arbeitgeberverband will einen höheren Frauenanteil in den Verwaltungsräten. Ein Verhaltenskodex für Personalberatungsfirmen soll dabei Frauen gezielt unterstützen.

Zusammen mit namhaften Persönlichkeiten aus der Wirtschaft hat der Schweizerische Arbeitgeberverband einen «Code of Conduct» für Personalberatungsfirmen erarbeitet, wie heute aus einer Mitteilung des Verbands hervorgeht.

Dieser Kodex verpflichtet die unterzeichnenden Executive-Search-Unternehmen bei der Rekrutierung von Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräten verschiedene Grundsätze einzuhalten.

Drei messbare Ziele

Dabei sollen ihre Kunden explizit auf den Nutzen einer ausgewogenen Geschlechtervertretung in ihren Gremien hinweisen und nach Möglichkeit mindestens eine Frau für ein persönliches Bewerbungsgespräch empfehlen, wie es heisst.

Bei Bedarf sollen sie diese während des Bewerbungsprozesses gezielt unterstützen und ein Kontaktnetzwerk mit potenziellen Kandidatinnen aufbauen.

Das Ziel ist, bis zum 50-Jahr Jubiläum des Frauenstimmrechts am 7. Februar 2021 den Frauenanteil von aktuell 16 Prozent deutlich zu steigern. Dazu soll bis dahin keines der 150 grössten Schweizer Unternehmen einen bloss männlich zusammengesetzten Verwaltungsrat aufweisen, und in Gremien mit mehr als fünf Verwaltungsräten sollen mindestens zwei Frauen vertreten sein.

SDA/nag

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