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Am Gubrist steht man täglich 9 Stunden im Stau

Die Staus in der Schweiz erreichen neue Rekordwerte. Vor allem auf der Zürcher Nordumfahrung braucht man viel Geduld. Dennoch gibt es für das Bundesamt für Strassen auch Lob.

Eine Stunde mehr Stau als vor zwei Jahren: Vor dem Gubrist bildet sich eine lange Schlange.
Eine Stunde mehr Stau als vor zwei Jahren: Vor dem Gubrist bildet sich eine lange Schlange.
Archivbild

An durchschnittlich 9 Stunden pro Tag und Richtung staute sich 2014 der Verkehr auf der Zürcher Nordumfahrung. Das zeigen neue Zahlen der Verkehrsinformation Viasuisse, die der Zeitung «Schweiz am Sonntag» vorliegen. Das ist noch einmal eine Stunde mehr als zwei Jahre zuvor.

Auch vor dem Bareggtunnel erreichen die Staus mit durchschnittlich 5,3 Stunden pro Tag neue Rekordwerte. Deutlich weniger Stau als noch 2012 gab es dafür auf der Umfahrung Lausanne mit 1,2 Stunden pro Tag und Richtung. Baustellen sind auf dem Autobahn-Netz nur für einen geringen Teil der Staustunden verantwortlich, und ihr Anteil nimmt ab.

Eine «akzeptable Situation»

SVP-Transportunternehmer Ulrich Giezendanner lobt das Bundesamt für Strassen (Astra) für seine effiziente Arbeitsweise: Natürlich habe es viele Baustellen, doch diese seien nötig, da die Strassen in einem schlechten Zustand seien, sagt er der Zeitung. «Während früher Baustellen deutlich länger die Fahrspuren blockierten, geht es heute zügiger voran.» Das liege daran, dass vermehrt in der Nacht und auf kürzeren Abschnitten gearbeitet werde. «Dadurch kann der Verkehr besser fliessen.»

Mache das Astra so weiter, habe die Schweiz eine «akzeptable Situation». «Im Vergleich zu früher wird heute Wert auf eine effiziente Arbeitsweise gelegt», sagt auch Stephan Müller vom TCS. Dies liege daran, dass konsequent eine vierstreifige Verkehrsführung zum Zug komme und der Zweischichtbetrieb die Regel sei. Weil die Strassen immer älter werden und der Verkehr weiter zunimmt, werde es in Zukunft aber mehr Baustellen geben, sagt Astra-Sprecher Thomas Rohrbach: «Der Bedarf für Unterhalts- und Ausbauarbeiten wird weiter zunehmen».

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