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Alfred Heer tritt an – aber nur als Aussenseiter

Die Kantonalpartei meldet den Zürcher Nationalrat als Kandidaten fürs SVP-Präsidium. Die Führung hat jedoch andere Pläne. Auch Martullo-Blochers Favorit wird jetzt bekannt.

«Ich weiss aber nicht, ob ich am Ende wirklich will und kann»: Alfred Heer. Foto: Keystone
«Ich weiss aber nicht, ob ich am Ende wirklich will und kann»: Alfred Heer. Foto: Keystone

Es hat eine Weile gedauert. Doch jetzt hat die SVP ihren ersten Kandidaten für die Nachfolge von Parteichef Albert Rösti. Der Zürcher Nationalrat Alfred Heer steigt ins Rennen. Seine Kantonalsektion wird ihn nächste Woche formell lancieren, wie ­deren neuer Präsident Benjamin ­Fischer bestätigt.

«Die Parteileitung muss noch offiziell entscheiden. Die Ausgangslage ist aber klar. Wir werden Fredy Heer der Findungs­kommission als Kandidaten für das SVP-Präsidium melden», sagt Fischer. Heer habe vieles, was man als Präsident brauche: Füh­rungserfahrung, Bodenständigkeit, Sprachkenntnisse und Erfolg mit der Zürcher SVP. Der heute 58-­jährige Kleinunternehmer war zwischen 2009 und 2016 bereits Präsident der Kantonalpartei.

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