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Nulltoleranz für Pestizide im Trinkwasser? «Keine Hektik»!

Ein unveröffentlichtes Schreiben zeigt, wie der Bund das «wahrscheinlich krebserregende» Chlorothalonil in den Griff kriegen will – mit «verhältnismässigen» Massnahmen.

Stefan Häne
Abwarten und Wasser trinken: Laut dem Bund bleibt das unproblematisch. Foto: Plainpicture
Abwarten und Wasser trinken: Laut dem Bund bleibt das unproblematisch. Foto: Plainpicture

Es gilt als «wahrscheinlich krebserregend». Besonders eilig im Kampf gegen das Pestizid Chlorothalonil scheinen es die Experten von Bundesrat Alain Berset (SP) gleichwohl nicht zu haben. Diesen Sommer wird das federführende Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine «erste Bilanz ziehen», schreibt Vizedirektor Michael Beer in einer E-Mail, die uns vorliegt. Sie datiert vom Donnerstag und richtet sich an die Hüter über das Trinkwasser: die Kantonschemiker, den Schweizerischen Brunnenmeister-Verband und den Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW).

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