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Absurde Praxis provoziert Kritik

Die Bundesverwaltung gibt für millionenteure Übersetzungsaufträge mehr Steuergeld aus als nötig. Und sie wirft die besten Übersetzungsfirmen aus dem Wettbewerb. Nun wollen Nationalräte die widersinnige Praxis verbieten.

Der Bund betreibt eine umstrittene Praxis bei der Vergabe von Übersetzungsaufträgen.
Der Bund betreibt eine umstrittene Praxis bei der Vergabe von Übersetzungsaufträgen.

Nun wird sich auch das Bundesparlament mit künstlich hochgehaltenen Tarifen in der Bundesverwaltung befassen. Diese Zeitung hat letzte Woche aufgedeckt, dass sämtliche Bundesämter auf Weisung der Bundeskanzlei (BK) Übersetzungsfirmen mehr zahlen als diese verlangen. Grund ist ein von der BK eingeführtes Tarifsystem. Dieses sieht Mindesttarife vor. Es hat dazu geführt, dass die besten und günstigsten Übersetzungsfirmen vom Wettbewerb ausgeschlossen wurden. Dabei geht es um Millionen. Und um Firmen, die sich vom Staat verschaukelt fühlen.

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