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A2 nach Massenkarambolage 5 Stunden gesperrt

Auf der Gotthard-Autobahn bei Amsteg sind am Samstagmorgen 18 Fahrzeuge kollidiert. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden gesperrt.

Der Anhänger eines französischen Autos geriet um 8 Uhr nach dem Intschitunnel bei Amsteg UR ins Schleudern und kippte. Vor und in dem Tunnel kam es darauf zu mehreren Auffahrunfällen, in die 17 Autos und ein Motorrad verwickelt waren, wie die Verkehrsleitzentrale Viasuisse mitteilte.

In der Folge waren die A2 zwischen Wassen und Amsteg in Richtung Norden und der Gotthardtunnel in gleicher Richtung während fast fünf Stunden gesperrt. Dies führte zu Staus auf beiden Seiten des Gotthards wie auch auf der Passstrasse.

Da die Autos vorübergehend über die San-Bernardino-Route umgeleitet wurden, verlangsamte sich auch hier der Verkehr. Der Verkehr Richtung Norden normalisierte sich am Gotthard gegen 21 Uhr.

Schnee auf dem Nufenen

Wer nach Süden unterwegs war, musste sich am Samstag am Nordportal ab 10 Uhr in einem bis zu sieben Kilometer langen Stau gedulden. Gegen 15.30 Uhr normalisierte sich hier die Lage. Am Sonntag kam es vor dem Südportal noch zu Staus von bis zu drei Kilometern Länge.

Erste Vorboten der kälteren Jahreszeiten gab es am Nufenenpass zwischen den Kantonen Wallis und Tessin. Der 2478 Meter hohe Übergang blieb bis Samstag gegen 8 Uhr während einigen Stunden wegen Schneefalls gesperrt.

Mindestens zwei Verkehrstote

Auf den Schweizer Strassen kamen am Wochenende zudem mindestens zwei Personen ums Leben. Am späten Samstagabend kam eine 30-jährige Motorradfahrerin am Sustenpass aus ungeklärten Gründen in einer Linkskurve vor der Strasse ab und prallte in einen Felsen. Sie starb noch am Unfallort.

In Prilly VD wurde am Samstag gegen 21 Uhr eine 32-jährige Touristin aus Brasilien auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Sie erlag dort ihren Verletzungen.

sda/ap/mbr/grü

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