Von Schwänzern, Abweichlern und Strebern

Vor zwei Jahren hat das Volk ein neues Parlament gewählt. Jetzt ist die Hälfte der vierjährigen Legislatur um und der Zeitpunkt gekommen, insbesondere den Berner Deputierten etwas genauer auf die Finger zu schauen.


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Am 23. Oktober 2011 gewannen die neuen Mitteparteien BDP und Grünliberale 13 Sitze im Nationalrat dazu. Die Linke verlor 3 Sitze. Die Rechte – SVP und FDP – musste mit 9 verlorenen Mandaten eine Niederlage einstecken. Das Volk stärkte die Mitte und schwächte die Pole – vor allem den rechten.

Wie hat sich diese neue Ausgangslage auf die Politik ausgewirkt, treten die einzelnen Parteien homogener auf, und wie haben sich die Berner Nationalrätinnen und Nationalräte in diesen zwei Jahren geschlagen? Im Fokus der heutigen Betrachtung (in den kommenden Tagen folgen weitere Beiträge) steht die Positionierung der einzelnen Parteien im Koordinatensystem links-rechts (Horizontale) und liberal-konservativ (Vertikale). Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, wo die Berner Parlamentarier zu verorten sind.

Im Grunde vier Lager

Der Blick auf die politische Landkarte zeigt, dass sich die Freisinnigen fast vollständig aus der Mitte verabschiedet haben und quasi ein eigenes Lager bilden. Überraschend klar ist denn auch ihre Abgrenzung von der SVP. Und diese präsentiert sich heute weit heterogener als zur Zeit ihres grossen Aufstiegs.

Zudem zeigt die Auswertung der Daten von Smartvote, dass die Berner innerhalb ihrer Partei leicht linientreuer sind als der Durchschnitt und durch weniger Abwesenheiten glänzen als die übrigen Schweizer Nationalräte. Schon fast Streberstatus erreicht Nadine Masshardt mit einer Anwesenheitsquote von 99,8 Prozent. (Berner Zeitung)

Erstellt: 19.10.2013, 13:20 Uhr

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