Union zwischen CVP und BDP gescheitert

Das lang diskutierte Bündnis zwischen der BDP und der CVP kommt nicht zustande. Die BDP befürchtet einen Identitätsverlust bei einem Zusammenschluss zur Union mit den Christdemokraten.

Werden keine Bündnispartner: Die Parteien von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) und Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) werden keine Union eingehen.

Werden keine Bündnispartner: Die Parteien von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) und Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) werden keine Union eingehen.

(Bild: Keystone)

Noch ist es nicht offiziell. Doch bereits jetzt ist klar: Die seit langem diskutierte Union zwischen CVP und BDP ist gescheitert. Die BDP-Parteileitung wird sich heute Nachmittag in Bern treffen und den Entscheid definitiv fällen.

Wie aus BDP-nahen Quellen zu hören ist, hat die Partei bei ihrer Basis eine Vernehmlassung durchgeführt – mit negativem Ergebnis. Viele BDP-Mitglieder würden befürchten, dass die Partei von der CVP marginalisiert werde und ihre Identität verlieren würde.

Bei der CVP zeigt man sich über diese Entwicklung enttäuscht. Die Parteispitze war stets für eine enge Zusammenarbeit eingetreten und auch davon ausgegangen, dass die Union klappen werde.

Immerhin hatte die CVP-Führung ein ganzes Jahr lang Gespräche geführt mit der BDP-Spitze inklusive Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Dabei sei immer Zustimmung signalisiert worden. Umso grösser ist nun die Ernüchterung bei den Christdemokraten.

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