«So fliesst Schweizer Steuergeld zum eritreischen Diktator»

Die Aktivistin Veronica Almedom erzählt, wie das eritreische Generalkonsulat illegal Flüchtlinge in ihr Heimatland schleust und Geld eintreibt. Sie fordert die Schweiz zum Handeln auf.

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Raphaela Birrer@raphaelabirrer

Frau Almedom, Eritreer würden zu Tausenden Ferien in ihrem Heimatland machen, kritisiert die SVP. Stimmt das? Nein, das sind keine «Ferien». Es gibt zwei Gruppen von eritreischen Flüchtlingen, die aus der Schweiz in ihr Heimatland reisen: Die grosse Mehrheit geht mit einer Reisebewilligung der Schweizer Behörden. Meistens hat das dringende persönliche Gründe – etwa um die alten, kranken Eltern zu pflegen. Wegen des Massenexodus aus Eritrea sind viele gebrechliche Menschen im Land ganz auf sich allein gestellt. Angesichts der sehr beschränkten Gesundheitsversorgung kann das tödlich sein. Eine sehr kleine Minderheit der Flüchtlinge geht tatsächlich für Ferien nach Eritrea.

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