Am Bodensee soll ein kleines Silicon Valley entstehen

St. Gallen will seine Bildungslandschaft mit 75 Millionen Franken in die digitale Zukunft katapultieren. Wohin das ganze Geld fliessen soll.

Rund 50 Millionen Franken sollen in die Weiterbildung der Lehrer und in die Ausbildung der Fachkräfte fliessen: Ein Schüler programmiert einen Lego-Roboter. Bild: Keystone

Rund 50 Millionen Franken sollen in die Weiterbildung der Lehrer und in die Ausbildung der Fachkräfte fliessen: Ein Schüler programmiert einen Lego-Roboter. Bild: Keystone

Christoph Lenz@lenzchristoph

Die Zukunft der St. Galler Volksschulen begann vor rund zwei Jahren an einem höchst ungewöhnlichen Ort. Frühmorgens, in einem Intercity zwischen St. Gallen und Bern.

Ralph Kugler sollte einen standardisierten Fragebogen zu den Möglichkeiten der Digitalisierung für die Schule ausfüllen. Der Co-Leiter des Instituts ICT und Medien der Pädagogischen Hochschule St. Gallen fand die Aufgabe interessant. Kugler, IT-begeistert, seit er in den 80er-Jahren auf einem Atari ST Musik produzierte, nutzte den Teamausflug nach Bern zum Brainstorming. Die Ideen sprudelten: Warum soll der Kanton St. Gallen nicht selbst kostenlose und im Netz frei zugängliche Lehrmittel entwickeln? Wie wäre es, wenn einzelne Schulen im Kanton zu Pilotschulen der Digitalisierung würden, in denen neue Unterrichtsformen frühzeitig getestet werden? Und wie müsste man die rund 6000 Lehrer im Kanton St. Gallen weiterbilden, damit sie wirklich bereit sind für die digitale Transformation?

Redaktion Tamedia

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt