Übersichtskarte

Tokio

Einen Monat nach dem Erdbeben kehrt Ruhe in den Alltag der Hauptstadt ein. Doch noch immer bestehen Engpässe in der Versorgung mit Nahrungsmitteln wie Milch, Gemüse, Sojaprodukten und Wasser. Privatpersonen und Firmen sind angehalten, Strom zu sparen. Anfangs April kam es in Tokio zur ersten grösseren Demonstration gegen Atomkraftwerke seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe. Rund 300 Menschen marschierten mit Plakaten durch die Innenstadt. Auch in Nagoya in Zentraljapan demonstrierten rund 300 Menschen gegen das AKW in ihrer Region.

Fukushima I

Die Lage ist ernst: Das vom Beben beschädigte Atomkraftwerk Fukushima I.

Allgemeine Lage: Die japanische Regierung stuft das Atomunglück von Fukushima nun offiziell als ebenso schwer wie das Reaktorunglück in Tschernobyl ein. Die Menge der Radioaktivität, die aus dem Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ausgetreten sei, entspreche etwa zehn Prozent der Menge, die in Tschernobyl freigesetzt worden sei. Immer wahrscheinlicher wird, dass eine Hülle über die sechs Reaktorgebäude gebaut und dann versiegelt wird. Das Austreten von Radioaktivität aus der Anlage zu stoppen, werde voraussichtlich drei Monate in Anspruch nehmen, teilte Tepco Mitte April in Tokio mit. Für das Abkühlen der Reaktoren veranschlagte der Konzern sechs bis neun Monate.

Block 1: Neue Luftbilder vom Unfallreaktor zeigen, dass im Reaktorblock 1, in dem es am 12. März eine Wasserstoffexplosion gab, nur noch ein Eisengerippe übrig geblieben ist. Das Dach und die Aussenmauern sind komplett eingestürzt.

Block 2: In einem Kabelschacht des Turbinengebäudes von Reaktor 2 war am 2. April ein Spalt entdeckt worden, aus dem hochradioaktives Wasser ins Meer lief. Nach anfänglichen Fehlversuchen konnte das Leck mit 6000 Litern Flüssigglas abgedichtet werden. Partielle Kernschmelze, Wasserstoffexplosion am 14. März um 13.25 Uhr.

Block 3: Die Aussenmauern sind komplett zerstört. In Raktorblock 3 war es zur grössten Wasserstoffexplosion gekommen. Im Block lagern auch plutoniumhaltige Brennelemente, die als besonders gefährlich gelten.

Block 4: War wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Am 15. März um 8.54 Uhr brach im Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente ein Brand aus, der gelöscht werden konnte.

Fukushima II

Auch für dieses Kraftwerk erklärte die japanische Regierung den nuklearen Notfall, nachdem die Temperatur in den vier Reaktorblöcken auf 100 Grad Celsius gestiegen war. Eine Evakuierungszone von erst drei, dann zehn Kilometer wurde angeordnet. Seit dem 15. März ist das Kraftwerk vollständig heruntergefahren.

Heruntergefahren: Auch für Fukushima II wurde nuklearer Notstand erklärt, die Lage ist jedoch unter Kontrolle.

Onagawa

Die Behörden haben für das AKW Onagawa Entwarnung gegeben. Der Grad der Radioaktivität sei wieder auf ein normales Niveau gesunken, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) gestützt auf Angaben der Behörden mit.

Laut Behörden unter Kontrolle: Reaktoren von Onagawa.

  • Im Kernkraftwerk in der Provinz Miyagi im Nordosten des Landes hatte es nach dem schweren Erdbeben vom Freitag gebrannt. Aufgrund überhöhter Werte an Radioaktivität wurde die niedrigste Stufe des nuklearen Notstandes ausgerufen.

Tokai

Bei einem Nachbeben am 14. April ist in einem weiteren japanischen Atomkraftwerk das Kühlsystem zum Teil ausgefallen. Wie der Betreiber des Kernkraftwerks Tokai südlich des AKW Fukushima I mitteilte, war die Reparatur des Kühlsystems im Gange. Nach dem Ausfall einer Kühlpumpe musste der Reaktor zeitweise mit einer Zusatzpumpe gekühlt werden. Das Kraftwerk Tokai liegt rund 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio.

In Tokai steht der erste kommerzielle Atomreaktor Japans. Es handelt sich bei dem Meiler um einen Siedewasserreaktor, der wie die Meiler in Fukushima direkt am Meer liegt.

Epizentrum

Das schwerste Erdbeben erreichte eine Stärke von 9.0 auf der Richterskala und ereignete sich am Freitag, 11. März, um 14.46 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum liegt vor der nordöstlichen Pazifikküste Japans. Seither kam es zu etlichen Nachbeben, die teilweise Stärken von über 6 errreichten und auch in Tokio zu spüren waren.

Das Beben löste eine Flutwelle aus, ein zehn Meter hoher Tsunami drang schier unaufhaltsam ins Landesinnere vor und riss dabei alles mit sich fort, was nicht fest im Boden verankert war. Die Katastrophe forderte vermutlich mehr als 20'000 Menschenleben, eine halbe Milion Menschen leben in Notunterkünften.

Keine Chance für die Bewohner: Eine bis zu zehn Meter hohe Flutwelle überrollt die Küstengebiete der japanischen Hauptinsel Honshu.

Evakuierungszone

Die Evakuierungszone wird ausgeweitet: Weitere 28'000 Mneschen, die ausserhalb der 20-Kilometer-Zone um Fukushima I und der 10-Kilometer-Zone um Fukushima II leben, müssen ihre Häuser verlassen. Allerdings sind die Notaufnahmestellen bereits überfüllt, die Menschen werden in andere Präfekturen verlegt. Die Städte und Dörfer im Umkreis von 20 Kilometern des Atomkraftwerks sind nun praktisch menschenleer. Die Evakuierungszone könnte aus Sicht des japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan für die nächsten 20 Jahre unbewohnbar bleiben. Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima muss den evakuierten Bewohnern eine Entschädigung im Umfang von einer Million Yen pro Familie zahlen (knapp 11'000 Franken) zahlen. Das teilte das japanische Handelsministerium mit.

Polizisten patrouillieren mit Schutzmasken in der Evakuierungszone.

Eine evakuierte Frau wird in Koriyama City in der Präfektur Fukushima auf Verstrahlung untersucht.

Gefahrenzone

Ministerpräsident Naoto Kan hatte am Dienstag die Einwohner der Zone von 20 und 30 Kilometer um das AKW dazu aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Inzwischen werden auch sie evakuiert. Die IAEA hat bis zu 60 Kilometern Distanz zu Fukushima Strahlenwerte gemessen, die den mittleren Werten in der Sperrzone von Tschernobyl entsprechen. Die US-Regierung legte ihren Bürgern, die im Umkreis von 80 Kilometern um Fukushima I und II leben, nahe, die Gegend zu verlassen. In Lebensmitteln aus der Region um das AKW Fukushima wurden erhöhte Strahlungswerte nachgewiesen, im Trinkwasser erhöhte Jod-Werte. Sie seien gesundheitlich «unbedenklich», sagt die japanische Regierung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet die verseuchung allerdings als «ernst».

«Die Strahlung ist beträchtlich gestiegen»: Premierminister Naoto Kan.

Schweiz hat Angst vor diesem AKW

In Fessenheim steht das älteste Kernkraftwerk Frankreichs – nahe bei Basel, mitten im Erdbebengebiet. Seit Jahren wollen die Schweizer die Stilllegung. Jetzt regt sich auch im atomfreundlichen Elsass Widerstand.

Der Unterschied zum AKW Mühleberg ist die exponierte Lage im Erdbebengebiet: Die zwei mit Rheinwasser gekühlten Reaktoren des AKW Fessenheim.

Der Unterschied zum AKW Mühleberg ist die exponierte Lage im Erdbebengebiet: Die zwei mit Rheinwasser gekühlten Reaktoren des AKW Fessenheim. Bild: Keystone

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Tiefrot ist auf der offiziellen Schweizer Erdbebenkarte die Oberrheinische Tiefebene eingezeichnet. In der Schweiz ist das Risiko eines grossen Bebens nirgends grösser als in Basel. Am 18. Oktober 1356 legte das grösste bekannte Erdbeben nördlich der Alpen die Stadt Basel in Schutt und Asche – dessen Stärke schätzt man heute auf 6,2 bis 6,7 auf der Richterskala. In einem Umkreis von 50, 60 Kilometern wurden um die 60 Burgen, viele Kirchen und sonstige grosse Gebäude schwer beschädigt. Ausgerechnet in dieser tektonisch unruhigen Zone zwischen Colmar, Freiburg im Breisgau und Basel steht Frankreichs ältestes AKW. In Fessenheim am Rhein, 35 Kilometer nördlich von Basel, produziert die Electricité de France seit 1977 Strom, in zwei mit Rheinwasser gekühlten 900-Megawatt-Druckwasserreaktoren.

Vom Alter und der Technologie her ist Fessenheim vergleichbar mit dem AKW Mühleberg. Der Unterschied ist die exponierte Lage im Erdbebengebiet. Seit Jahren machen sich die Nachbarn in der Schweiz und Deutschland, die den Bau eigener Atommeiler in Kaiseraugst und Whyl erfolgreich verhindert haben, Sorgen über die Sicherheit der Anlage. Seit der Katastrophe von Fukushima fordern sie sogar die sofortige Stilllegung. Unterstützt wird die Forderung nach einer zumindest vorübergehenden Abschaltung inzwischen hochoffiziell auch von den Kantonsregierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Landesregierung von Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium in Freiburg im Breisgau. Die Basler Kantonsregierungen haben am Mittwoch in einem Brief auch Energieministerin Doris Leuthard aufgefordert, bei ihrem bevorstehenden Besuch in Paris das Thema Fessenheim anzusprechen.

Hunderttausende evakuieren

Die Sorge der Fessenheim-Nachbarn ist verständlich: Bei einem schweren Störfall im AKW müssten allein im Umkreis von 20 Kilometern rund 100'000 Menschen im Elsass und rund 120'000 im Badischen evakuiert werden. Legt man einen Kreis von 30 Kilometern an, müssten auch die Städte Mülhausen, Colmar und Freiburg geräumt werden, und die Sperrzone würde bis an die Stadtgrenze Basels reichen. Wohin mit all den Leuten, wüsste niemand, auch wenn in regelmässigen Abständen Notfallübungen durchgeführt werden. «Man kann nur hoffen, dass es nie zu einem schweren Unfall kommt. Sonst würde ein Chaos ausbrechen», hatten Mitglieder des Krisenstabs bei der letzten Übung vor drei Jahren der Zeitung «L’Alsace» erklärt.

Hört man sich heute in der 2000-Einwohner-Grenzgemeinde am Rhein um, ist trotz der Atomkatastrophe von Fukushima wenig Angst zu spüren. «Ans Atomrisiko haben wir gar nicht gedacht, als wir vor 15 Jahren hierhergezogen sind», sagt eine der Mütter, die vor einem Kindergarten auf ihre Kinder warten. Auch Marcel Furstoss, der immer hier gewohnt hat und selber in einer Textilfabrik arbeitet, relativiert die Gefahr: «Natürlich diskutieren wir unter Kollegen über die Katastrophe in Japan. Aber Risiken gibt es ja vielerorts, wenn ich nur an das nahe Chemiewerk der Rhodia oder an die Explosion bei der AZF in Toulouse denke.» Als Gewerkschaftsdelegierter denkt er auch an die Arbeitsplätze, die vom AKW abhängen.

Vor 1977 im Mittelalter

Für die örtliche Wirtschaft ist das AKW sehr wichtig: Die Unternehmenssteuern sind rekordtief, viele Einwohner leben direkt oder indirekt vom Werk. Und die Betreiberin EDF zeigt sich dem Dorf gegenüber grosszügig, spendet Geld für allerlei Verschönerungen und Ausbauten. «Vor 1977 lebten die Leute hier im Mittelalter. Seitdem sind wir im 22. Jahrhundert», schwärmt Jean-Louis Kress, seit 20 Jahren Arzt in Fessenheim. Er hält ein Abschalten des AKW für falsch und meint, fast alle AKW-Gegner seien sowieso Deutsche.

Das stimmt nicht mehr: Denn anders als nach Tschernobyl, als man den GAU auf die veraltete Technologie russischer Reaktoren und die Inkompetenz sowie den Schlendrian der dortigen Werkbetreiber zurückführte, ist Fukushima mit dem Sicherheitsstandard französischer Atomkraftwerke absolut vergleichbar. Auch im Elsass regt sich deshalb inzwischen Widerstand gegen den Weiterbetrieb des Altreaktors von Fessenheim.

Über Verlängerung entscheiden

Prominentester Vertreter der Elsässer AKW-Gegner ist der Strassburger Atomphysiker Jean-Marie Brom, Forschungsdirektor am renommierten Centre national de la recherche scientifique (CNRS). Zwar sei Fessenheim sicher vor einem Tsunami und die Erdbebengefahr am Oberrhein wohl kleiner als in Japan. Aber auch Fessenheim liege in einer Erdbebenzone und könne überschwemmt werden, wenn die Deiche des Rhein-Seitenkanals brechen würden, aus dem das Kühlwasser entnommen werde, sagt er. Es könnte zur gleichen Kombination von Ereignissen kommen, die in Japan zur Katastrophe geführt habe. «Man kann einfach nicht mehr sagen, dass so etwas bei uns nicht passieren kann.» Brom erwartet deshalb, dass der Entscheid über eine Laufzeitverlängerung von Reaktor 1 für weitere zehn Jahre, der in diesem Frühjahr fallen soll, ausgesetzt wird. «Wenn das nicht geschieht, zeigen unsere Behörden, dass sie nichts verstanden haben.»

Die erste Reaktion Frankreichs in dieser Hinsicht war nicht ermutigend: Staatspräsident Nicolas Sarkozy nutzte die Katastrophe von Fukushima dazu, den neuen französischen Reaktortyp EPR (European Pressurized Reactor), auf den die französische Atomindustrie setzt, als sichere, zukunftsträchtige Alternative zu den bisherigen AKW zu propagieren. Sarkozys Reaktion stiess aber bis in atomfreundliche Kreise auf Kritik. In der unkritischen Elsässer Tageszeitung «L’Alsace» verballhornte der Chefkommentator den EPR: «Encore Plus Risible» – «Noch lächerlicher» – überschrieb er sein Editorial.

Klage vor Japan

Im Atomkraftwerk Fessenheim selber will man sich zu den Stilllegungsforderungen nicht äussern. Werkleiter Thierry Rosso sagt, das sei Sache der Politik. Er ist aber überzeugt, dass eine Katastrophe wie in Japan in seinem Werk nicht passieren kann. Auch Michel Habig, Bürgermeister von Ensisheim und Vorsitzender der lokalen Informations- und Überwachungskommission (Clis), lehnt ein wenigstens vorübergehendes Moratorium entschieden ab. «Die Sicherheit von Fessenheim wird kontinuierlich geprüft», sagt er.

Dass der politische Druck nicht nachlässt, dafür sorgt der länderübergreifende Atomschutzverband Fessenheim (Tras). Noch vor dem GAU in Fukushima hatte der Schutzverband in Frankreich eine von der früheren französischen Umweltministerin Corinne Lepage ausgearbeitete Klage gegen den Weiterbetrieb von Fessenheim eingereicht. In der Woche vor dem GAU in Fukushima wies das Verwaltungsgericht in Strassburg die Klage und damit die Forderung nach Stilllegung des AKW ab.

Mängel beim Erdbebenschutz

Entschieden habe das Gericht ohne eigene Abklärungen und nur aufgrund der Angaben der Werkbetreiberin EDF und der französischen Atomaufsichtsbehörde ASN, sagt Alt-Nationalrat Rudolf Rechsteiner, einer der Gründerväter des Atomschutzverbandes. Angesichts der neuen Ausgangslage hat der Verband jetzt den Weiterzug seiner Klage beschlossen. Denn in drei Punkten sehen die Kläger seit Fukushima erst recht ganz zentrale Mängel: beim Erdbebenschutz, beim Hochwasserschutz und bei der ungewöhnlich hohen Zahl von Zwischenfällen im Betrieb des Werks.

André Herrmann, ehemaliger Basler Kantonschemiker, Präsident der eidgenössischen Kommission für Strahlenschutz und die Überwachung der Radioaktivität, teilt die Kritik der Kläger: «Beim Erdbebenschutz ist Fessenheim einfach nicht auf dem neusten Stand der Wissenschaft. Das weiss auch die französische Aufsichtsbehörde, nur mahlen die Mühlen in Frankreich leider sehr langsam.» Zudem habe es punkto Erdbebensicherheit schon vor Jahren einen Konflikt zwischen der Werkbetreiberin EDF und der Atomaufsicht sowie dem französischen Institut für Nuklearsicherheit und Erdbeben IRSN anderseits gegeben. Anpassungen seien damals aus Kostengründen unterlassen worden.

Viele Pannen

Auch beim Hochwasserschutz gebe es Mängel, gerade die in Japan beobachtete Kombination von Ereignissen sei nie systematisch überprüft worden. Zu denken gibt ihm auch, dass Fessenheim im Normalbetrieb eine ungewöhnlich hohe Zahl von Pannen verzeichnet. Allein im Reaktor 1 waren es zwischen 2000 und 2009 148 meldepflichtige Zwischenfälle. Ein Beispiel: Ein Defekt führt zur Abnahme des Wasserstandes in einemDampferzeuger und veranlasst eine automatische Reaktorabschaltung. «Kleine Pannen werden erst dann zur grossen Gefahr, wenn etwas richtig schiefgeht», sagt Herrmann, der die Moratoriumsforderung ausdrücklich unterstützt.

Die Fessenheim-Kritiker mögen sich derzeit allerdings nicht nur auf den langsamen juristischen Weg verlassen. Parallel zum Weiterzug ihrer Klage machen sie via Brüssel Druck auf die französischen Atombehörden. In einem Schreiben an den EU-Energiekommissar Günther Oettinger, in dessen eigenem Bundesland Baden-Württemberg der mit Fessenheim absolut vergleichbare Atomreaktor von Neckarwestheim definitiv vom Netz genommen wird, fordern sie den EU-Kommissar auf, Frankreich zu einer Überprüfung seiner Fessenheim-Position zu bringen. Ein zorniger Elsässer Bürger sagt: «Ich habe die Arroganz satt, mit der sich unsere Behörden pausenlos selber vergewissern, dass sie immer Herr der Technik sind.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.03.2011, 22:09 Uhr

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