Romands greifen bei Straftätern härter durch

Die Gefängnisse in der Romandie platzen aus allen Nähten. Das liegt auch daran, dass die dortigen Richter eine repressivere Strafkultur pflegen als ihre Deutschschweizer Kollegen.

Berühmt-berüchtigt: Das Genfer Gefängnis Champ-Dollon gerät wegen der massiven Überbelegung immer wieder in die Schlagzeilen.

(Bild: Keystone Martial Trezzini)

Camilla Alabor@c_alabor

Es ist nur scheinbar ein Paradox: In der Romandie gibt es pro Kopf mehr Gefängnisplätze als in der Deutschschweiz. Dennoch sind es die Westschweizer Haftanstalten, die übervoll sind. In den Gefängnissen der lateinischen Schweiz beträgt die Belegungsrate 107 Prozent, in der Ostschweiz dagegen 80 Prozent. Die Nordwest- und Innerschweiz liegt mit 88 Prozent dazwischen, wie die kürzlich veröffentlichten Zahlendes Bundesamts für Statistik zeigen.

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