Gemeinsam gegen die SVP

Die FDP, CVP und BDP wollen künftig zusammenspannen. Ziel ist es, die vier Bundesratssitze zu sichern. Auch Bundesrätin Widmer-Schlumpf soll wiederbestätigt werden.

Eine gemeinsame Mitte gegen Rechts: Christophe Darbellay (links) und Fulvio Pelli (Mitte) diskutieren mit SVP-Parteipräsident Toni Brunner.

Eine gemeinsame Mitte gegen Rechts: Christophe Darbellay (links) und Fulvio Pelli (Mitte) diskutieren mit SVP-Parteipräsident Toni Brunner.

(Bild: Keystone)

FDP, CVP und BDP bilden einen Pakt der Mitte gegen die Dominanz der Aussenparteien SVP und SP. Mehrere Parteiexponenten bestätigen gegenüber der «SonntagsZeitung», dass die Parteispitzen eine enge Kooperation der drei Parteien verabredet haben. Die drei Parteipräsidenten Fulvio Pelli, Christophe Darbellay und Hans Grunder sowie weitere Schwergewichte der drei Parteien haben an den Gesprächen Ende April teilgenommen.

Wie die «SonntagsZeitung» weiter berichtet, sollen hierzu gemeinsame Institutionen geschaffen werden. So sollen die wichtigen Parlamentsgeschäfte in gegenseitiger Absprache vorbereitet werden. Für die Wahlen 2011 ist eine gemeinsame Wahlplattform mit Listenverbindungen in möglichst allen Kantonen geplant.

Ein weiteres Ziel der drei Mitte-Parteien sei es, die vier Bundesratssitze zu sichern. Die FDP soll den Sitz von Hans-Rudolf Merz behalten können. Auch Eveline Widmer-Schlumpf soll nicht angegriffen werden, ihr Sitz aber nach ihrem Rücktritt an die CVP gehen. Die vier Bundesratsmitglieder seien über die Gespräche informiert worden.

Von einer Fusion ist jedoch noch nicht die Rede. Viel eher soll eine feste Allianz geschlossen werden.

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