«Eine rote Linie wurde überschritten»

Geheimdienstchef Jean-Philippe Gaudin bestätigt erstmals die tragende Schweizer Rolle bei der Ausforschung russischer Spione in Europa.

Jean-Philippe Gaudin, Chef des Schweizer Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), gab Auskunft zur Spionageaffäre und sagt auch: «Die Bedrohung durch den Terror bleibt real.» (Keystone/Anthony Anex)

Bernhard Odehnal@BernhardOdehnal

Am 4. Oktober geschah etwas, was in der Welt der Geheimdienste nicht vorgesehen ist: In Den Haag stellte sich die niederländische Verteidigungsministerin der Presse und bestätigte eine nachrichtendienstliche Operation: Vier Russen waren bei Spionageversuchen ertappt worden. Gleichzeitig veröffentlichten die USA Haftbefehle gegen diese vier sowie drei weitere Russen. Ein hoher Beamter des US-Justizministeriums lobte vor laufenden Kameras die Schweiz für ihre Kooperation.

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