Eine Vision ist gescheitert

Die staatliche Anerkennung fremder Religionsgemeinschaften galt lange als Königsweg der Integration. Doch muslimische und orthodoxe Gemeinden lassen sich kaum anerkennen.

Mit kleinen Schritten zur Integration: Orthodoxe Priester. Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Michael Meier@tagesanzeiger

Gerade hat die St. Galler Regierung die Möglichkeit fallen gelassen, eine kantonale Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften gesetzlich einzuführen. Die Parteien stemmten sich dagegen. So werden in St. Gallen weiterhin nur die Reformierten, Katholiken, Christkatholiken und Juden einen öffentlich-rechtlichen Status haben. Das letzte Wort hat der Kantonsrat im April.

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