Capaul will «reiche» Bauern bluten lassen

Wer soll die Umsetzung der Hornkuhinitiative bezahlen? Initiant Armin Capaul macht einen delikaten Vorschlag: die «reichen» Bauern. Wie neue Daten zeigen, steigt deren Zahl.

Kein Support aus dem Parlament: Armin Capaul will Geld für die Umsetzung seiner Initiative bei «reichen» Bauern abzwacken.

(Bild: Keystone)

Stefan Häne@stefan_haene

Armin Capaul darf weiter auf einen Coup hoffen. Seine Hornkuhinitiative scheint in der Bevölkerung populär, die jüngsten Umfragen weisen eine Mehrheit von 51 Prozent (Tamedia) respektive 58 Prozent (SRG) aus. Sollten Volk und Stände das Anliegen, das Subventionen für horntragende Tiere verlangt, in knapp drei Wochen gutheissen, wird die Debatte aber nicht enden. Im Gegenteil, sie dürfte sich sogar verschärfen. Ihr Treiber wird die Frage sein, wer für die Hörner aufkommen soll. Die Initianten beziffern die Kosten für die Umsetzung ihres Begehrens auf jährlich rund 15 Millionen Franken.

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