Zum Hauptinhalt springen

500 Franken für einen Patienten

Ein Hausarzt wirft Berufskollegen vor, Provisionen für die Überweisung von Patienten an Fachärzte zu kassieren. Je nach Lesart handelt es sich um ein offenes Geheimnis – oder aber um einzelne schwarze Schafe.

Lukrative Untersuchung: Eine Patientin bei der Untersuchung mittels Computertomografen. (gestellte Szene).
Lukrative Untersuchung: Eine Patientin bei der Untersuchung mittels Computertomografen. (gestellte Szene).
APA/Keystone

Wer eine Fachärztin aufsuchen muss, lässt sich in der Regel von seinem Hausarzt überweisen – im Vertrauen darauf, dass dieser die Spezialistin nach fachlichen Kriterien auswählt. Ein Berner Hausarzt wirft jedoch Berufskollegen vor, sich für die Überweisung von Patienten Provisionen zahlen zu lassen. Daniel Flach, Geschäftsführer der Stadtberner Notfallpraxis City Notfall, hat an einer Fachtagung vier solche Fälle geschildert, wie die «Nordwestschweiz» berichtet:

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.