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4000 Chinesen auf dem See, vor der Kapellbrücke, beim Shoppen

Der erste Car kommt kurz vor zehn, 99 weitere folgen: Unterwegs mit dem chinesischen Tourguide Peter und seinen Gästen.

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Yann Cherix@yanncherix

Und dann rollen sie heran. Die Chinesen. Kurz vor zehn Uhr taucht der erste Reisecar auf dem riesigen Kiesplatz vor dem Luzerner Messegelände auf. «First wave», steht auf einem Schild hinter der Windschutzscheibe. 99 weitere Busse folgen. Die Ankömmlinge werden von Securitas-Mitarbeitern sofort in die bereitstehenden Gelenkbusse der lokalen Verkehrsbetriebe weitergeleitet. Der chinesische Tourguide, er nennt sich Peter, geht voran, gut sichtbar hält er ein rotes Fähnchen in die Luft. So werden 2000 Chinesen am Vormittag und 2000 am Nachmittag von der Allmend in die Innenstadt geführt. Das Konzept, zuvor von Polizei, Verkehrsbetrieben und Tourismusbüro ausgeheckt, soll die chinesische Welle geordnet in die Stadt leiten.

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