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28 Schweizer mit Zika angesteckt

Nach den neusten Zahlen des Bundesamts für Gesundheit haben sich schon mehr als zwei Dutzend Schweizer mit dem Zika-Virus infiziert.

Gefährliche Stiche: Der Zika-Virus wird vor allem durch Mücken auf den Menschen übertragen.
Gefährliche Stiche: Der Zika-Virus wird vor allem durch Mücken auf den Menschen übertragen.
Keystone

In der Schweiz steigt die Anzahl nachgewiesener Zika-Fälle weiter an. Laut den aktuellsten Zahlen des Bundes wurden seit Jahresbeginn insgesamt 28 Fälle registriert. In der vergangenen Woche kam ein neuer Fall hinzu, in den letzten vier Wochen waren es fünf Fälle.

Anfang Juni waren es noch 16 Fälle, die von Touristen, die aus gefährdeten Gebieten zurück in die Schweiz reisten, eingeschleppt worden sind. «Unter den 28 Ansteckungen sind auch mehrere schwangere Frauen. Sie befinden sich alle in professioneller Behandlung», sagt Daniel Koch vom BAG zu «Blick».

Schweizer Tourist betroffen

In Kuba ist die Anzahl von nachgewiesenen eingeschleppten Zika-Infektionen auf 27 gestiegen. Die beiden jüngsten Fälle: Eine Studentin aus Ecuador und ein Schweizer Tourist. Letzterer reiste von Jamaika her nach Havanna, berichten kubanische Medien.

Als sich die Symptome bemerkbar machten, seien er und die Studentin ins Spital eingeliefert worden. Dort bleiben sie vorerst, sind aber «in einem guten Allgemeinzustand», zitieren die Medien ein Behördenschreiben.

Die Meldepflicht für das Zika-Virus besteht seit März 2016. Das Virus kann Schädelfehlbildungen bei ungeborenen Babys hervorrufen.

Von 20Minuten übernommen, von Tages-Anzeiger bearbeitet

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