Zum Hauptinhalt springen

Kein Schweizer Gift für US-Todesspritzen

Den amerikanischen Henkern gehen die tödlichen Präparate aus. Sie suchen daher weltweit nach Nachschub. Die EU hat derartige Lieferungen schon länger verboten. Nun soll auch die Schweiz nachziehen.

In den USA wurden Hinrichtungen verschoben, weil Gift fehlte: Hinrichtungsraum in San Quentin, Kalifornien.
In den USA wurden Hinrichtungen verschoben, weil Gift fehlte: Hinrichtungsraum in San Quentin, Kalifornien.
Reuters

Für Barbara Schmid-Federer ist klar: «Die Schweiz darf nicht am Vollzug der Todesstrafe in den USA mitwirken.» Die CVP-Nationalrätin will daher verhindern, dass Schweizer Firmen Präparate für die tödlichen Spritzen liefern. Die EU hat entsprechende Exporte bereits 2011 unterbunden – nicht aber die Schweiz. Schmid-Federer will nun per Motion dafür sorgen, dass die Eidgenossenschaft nachzieht. Der Nationalrat hat ihren Vorstoss bereits gutgeheissen. Und am Montag wird wohl auch der Ständerat zustimmen. Dadurch wäre der Bundesrat verpflichtet, einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.