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«Hunger ist ein Problem der Armut, nicht der Lebensmittel»

Der Bundesrat will die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln verbessern. Der ETH-Agrarökonom Matteo Aepli erklärt, wie die kleine Schweiz der grossen Welt helfen kann.

Lebensmittelernte: Mähdrescher auf einem Weizenfeld Kanada.
Lebensmittelernte: Mähdrescher auf einem Weizenfeld Kanada.
Roberto Pfeil, Keystone

Der Bundesrat hat am Mittwoch angekündigt, dass er die Ernährungssicherheit in einem umfassenden Sinn in der Verfassung aufnehmen will. Was könnte das bedeuten?

In der Ernährungssicherheit geht es um drei verschiedene Faktoren: Erstens stellt sich die Frage, ob genügend Lebensmittel auf den Märkten vorhanden sind. Zweitens stellt sich die Frage, ob die Menschen einen Zugang zu den Lebensmitteln haben. Also, ob sie über genügend Kaufkraft verfügen, um sich diese zu kaufen. Drittens stellt sich die Frage der Qualität und ob der physiologische Bedarf durch die zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel gedeckt werden kann.

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