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Energiepolitik nach dem Volkswillen

Die Axpo investiert Millionen in ein Erdgasprojekt im korrupten Aserbeidschan. Nun sondiert die Zürcher SP in den Besitzerkantonen die Bereitschaft aus, dem Stromkonzern genauer auf die Finger zu schauen.

Atomenergie spielt bei der Axpo eine wichtige Rolle: Das Axpo-Kraftwerk Beznau.
Atomenergie spielt bei der Axpo eine wichtige Rolle: Das Axpo-Kraftwerk Beznau.
Alessandro Della Bella, Keystone

Hinter den Kulissen laufen die Drähte heiss. Exponenten der Zürcher SP sondieren derzeit in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zug, Glarus sowie den beiden Appenzell die politische Gunst für ein altes Anliegen, das sie neu aufrollen wollen: die Axpo demokratisieren. Der Stromkonzern, der nebst Zürich den erwähnten Kantonen gehört, versorgt in der Nordost- und Zentralschweiz rund 3 Millionen Menschen und mehrere Tausend Industrie- und Gewerbebetriebe mit Energie. Als Volksvertreter sollen Parlamentarier der Besitzerkantone dem Stromkonzern künftig genauer auf die Finger schauen können. «Wir wollen an die Seite des Axpo-Verwaltungsrats eine interkantonale parlamentarische Aufsichtskommission stellen», sagt der Zürcher SP-Kantonsrat Roland Munz.

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