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«Der IS verhält sich wie eine Monster-GmbH»

Wie lässt sich das brutale Vorgehen des «Islamischen Staates» (IS) erklären? Die Genfer Terrorismusforscherin Christina Schori Liang versucht es, indem sie die Gruppe als Firma in der Gründungsphase betrachtet.

Jon Mettler, Philipp Hufschmid
Terrorismusforscherin Christina Schori Liang plädiert dafür, bei der IS-Gegenpropaganda den Geschlechteraspekt zu berücksichtigen. Frauen sprächen weniger auf Videos an, welche dem IS-Horror ebenfalls Gewaltbilder entgegensetzen.
Terrorismusforscherin Christina Schori Liang plädiert dafür, bei der IS-Gegenpropaganda den Geschlechteraspekt zu berücksichtigen. Frauen sprächen weniger auf Videos an, welche dem IS-Horror ebenfalls Gewaltbilder entgegensetzen.
Jean Revillard /Rezo
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Sie stellen die These auf, dass der «Islamische Staat» an eine Start-up-Firma erinnert. Wie kommen Sie darauf?

Christina Schori Liang: Ich habe die Strategien von erfolgreichen Start-up-Firmen analysiert und Parallelen zum IS gefunden. Der IS verfügt über einen Plan und eine Strategie, vermarktet sich als erfolgreichste jihadistische Organisation und bearbeitet gezielt globale Märkte mit unterschiedlichen Zielgruppen.

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