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Auf diesen Linien fährt die SBB Gewinne ein

Im Kampf um ihr Monopol im Fernverkehr legen die SBB erstmals offen, welche Linien rentieren. Pikant für den Streit mit der BLS ist, dass sie mit ­Gewinnen aus Strecken rund um Bern ­defizitäre ­Linien in anderen Regionen finanzieren.

Die Schnellbahnstrecke der Bahn 2000 ist für die SBB besonders lukrativ. Zwischen Bern, Zürich und Winterthur sowie auch zwischen Genf und Lausanne verkehren am meisten rentable Züge.
Die Schnellbahnstrecke der Bahn 2000 ist für die SBB besonders lukrativ. Zwischen Bern, Zürich und Winterthur sowie auch zwischen Genf und Lausanne verkehren am meisten rentable Züge.
Keystone

In einer 28-seitigen Broschüre haben die SBB ausgebreitet, warum sie das Monopol bei den Intercity- und den Interregio-Zügen behalten wollen. Und warum die BLS für keine einzige Fernverkehrslinie die Konzession erhalten soll. «Weil es für die ganze Schweiz am besten ist», erklärt SBB-Chef Andreas Meyer darin selbstbewusst. Unrentable Linien würden durch rentable austariert.

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