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Am Fussabdruck scheiden sich die Geister

Die Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» orientiert sich am ökologischen Fussabdruck. Doch was man darunter verstehen kann, ist höchst umstritten.

Weniger Ressourcen verbrauchen – zum Beispiel mit Solarenergie (Symbolbild).
Weniger Ressourcen verbrauchen – zum Beispiel mit Solarenergie (Symbolbild).
Keystone

Der Verfassungstext zur Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» ist zu einem grossen Teil schwammig geschrieben. So ist von allgemeinem «Fördern» die Rede oder von «möglichst wenig». Und mehrere Verbesserungsvorschläge folgen auf eine Kann-Formulierung.

In einem Punkt ist die Vorlage aber glasklar und knallhart: «Bis ins Jahr 2050 wird der ökologische Fussabdruck der Schweiz so reduziert, dass er auf die Weltbevölkerung hochgerechnet eine Erde nicht überschreitet.» Heute liegt der Vergleichswert der Schweiz gemäss Fachkreisen bei gut drei Erden. Ein Ja am 25. September würde also eine satte Reduktion um zwei Drittel nach sich ziehen.

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