«Wir dachten, die Post-Führung sei gut»

Die Eidgenössische Finanzkontrolle kann in Staatsbetrieben nur die Hälfte der Risikofälle überprüfen. Direktor Michel Huissoud fordert deshalb mehr Mittel.

Die Finanzkontrolle wird nach dem Postauto-Skandal weitere Staatsbetriebe vertieft prüfen. Foto: Reto Oeschger

Philippe Reichen@PhilippeReichen

Herr Huissoud, die Firma Postauto hat durch Buchhaltungstricks Hunderte Millionen Franken Subventionen von Bund und Kantonen erschlichen. Auch die Eidgenössische Finanzkontrolle untersucht den Fall beim Tochterunternehmen der Post. Was passiert aktuell?
Die Bundespolizei hat als Strafverfolgungsbehörde die Verantwortlichen einvernommen. Die Fedpol hat uns nun grünes Licht gegeben, dass wir unsererseits erste Interviews führen können. Das Subventionsdelikt ist nicht in unserem Fokus. Wir wollen das ganze Risikomanagement der Post überprüfen und interessieren uns auch für ihre internationalen Tätigkeiten. Doppelspurigkeiten zwischen der Fedpol und der EFK wird es nicht geben.

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