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9000 Akteure und neue Klänge am Jodlerfest

Zahlreiche Jodler, Fahnenschwinger und Alphornbläser reisten zum 29.Eidgenössischen Jodlerfest nach Davos. Von der Bundesregierung erwies der Sozialdemokrat Alain Berset den Jodlern die Ehre.

Tiere und Traditionen  sorgen für einen lebendigen Umzug.
Tiere und Traditionen sorgen für einen lebendigen Umzug.
KEYSTONE/Arno Balzarini
Alles fest im Griff  am Festumzug.
Alles fest im Griff am Festumzug.
KEYSTONE/Arno Balzarini
Stephan HaldemannDer Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerverbands zeigt sich am Telefon begeistert von den freien Vorträgen. Hans Wüthrich
Stephan HaldemannDer Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerverbands zeigt sich am Telefon begeistert von den freien Vorträgen. Hans Wüthrich
Hans Wüthrich
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«Wenn mehr gejodelt würde, ginge es der Schweiz besser»: Das sagte Bundesrat Alain Berset gestern beim Festakt zum Abschluss des 29. Eidgenössischen Jodlerfests in Davos. Die Veranstalter haben im Vorfeld mit 80000 Besuchern gerechnet, gekommen sind schliesslich mindestens 100'000.

«Wir werden sicherlich die 100'000er-Grenze noch überschreiten», schätzte OK-Präsident Tarzisius Caviezel gestern. Allein zum sonntäglichen Festakt versammelten sich 5500 Fans in der Arena, wie die Veranstalter mitteilten. «Jodeln macht aus Fremden Freunde», liess Innenminister Alain Berset die Festgemeinde wissen und «Manchmal wäre es besser, mehr zu jodeln, als zu googeln».

«Das Brauchtum lebt»

Ins gleiche Horn blies Landammann Caviezel: Die im Jodlerverband vereinigten Aktiven bildeten jenen Kern der Gesellschaft, der sich aktiv für das Land einbringe und aus dem die Kraft zur Gestaltung der Zukunft wachse, war er sich in seiner Ansprache sicher. «Das Brauchtum lebt», jubelte Karin Niederberger, die Präsidentin der Eidgenössischen Jodlervereinigung, und erntete dafür Szenenapplaus.

Insgesamt gelangten an der viertägigen Veranstaltung 9000 Aktive zum Einsatz. Auch Gruppen aus dem Ausland, etwa aus Japan, hatten sich angemeldet. Die Logistik verlangte den Veranstaltern einiges ab: Damit die Anreise der Aktiven sowie der Besucherinnen und Besucher reibungslos funktionierte, verkehrte die Rhätische Bahn (RhB) im Viertelstundentakt zwischen Landquart und Davos. Überraschend viele hätten das Angebot genutzt und das Auto zu Hause stehen lassen.

SDA

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