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Spitzenplatz im europäischen VergleichSchweiz steht bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf einmal gut da

Flexible Arbeitszeiten und freie Tage aus familiären Gründen sind in der Schweiz häufiger als in anderen Ländern – doch die Zahlen sind trügerisch.

Eine Trennung von Job und Kinderbetreuung: Für viele Schweizerinnen und Schweizer ist das nur möglich, wenn ihre Arbeitgeber flexibel sind.
Eine Trennung von Job und Kinderbetreuung: Für viele Schweizerinnen und Schweizer ist das nur möglich, wenn ihre Arbeitgeber flexibel sind.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Job und Privatleben unter einen Hut zu bringen, das empfinden viele als Herausforderung. Besonders schwierig ist es aber für erwerbstätige Eltern mit Kindern unter 15 Jahren und für Erwerbstätige, die sich um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern. Gemäss neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik trifft das auf 1,9 Millionen Personen oder gut ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz zu.

Diese Personen leisten neben der Erwerbsarbeit einen bedeutenden Teil an Betreuungsarbeit in unserer Gesellschaft – und sind deshalb auf eine gewisse Flexibilität ihrer Arbeitgeber angewiesen. Immerhin gut 69 Prozent von ihnen können in der Regel Anfang und Ende der Arbeitszeit aus familiären Gründen kurzfristig verschieben. Im europäischen Vergleich schneidet die Schweiz damit gut ab.

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