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«Energieperspektiven 2050+»Schweiz ohne fossile Energie ist machbar

Unser Land kann die Energieversorgung klimaneutral umbauen – aber es braucht dazu Technologien, die bisher noch nicht ausgereift sind.

Bis 2050 sollte dieses Bild von Zürich nur noch eine blasse Erinnerung sein.
Bis 2050 sollte dieses Bild von Zürich nur noch eine blasse Erinnerung sein.
Foto: Keystone

Das Bundesamt für Energie hat heute einen Weg präsentiert, wie die Schweiz ihre Energieversorgung bis 2050 klimaneutral umbauen kann. Das bedeutet: Fahrzeuge, Heizungen und die Industrie dürfen in 30 Jahren unter dem Strich keine Treibhausgase mehr produzieren. Die Botschaft in den «Energieperspektiven 2050+»: Dieses Ziel kann erreicht werden. Mit den üblichen Instrumenten: dem Ausbau der Fotovoltaik, mit elektrisch betriebenen Autos, Wärmepumpen und Brenn- und Treibstoff wie Biogas und Wasserstoff.

Erstaunlich ist jedoch: Es bleiben ziemlich grosse Restemissionen, 12 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich, das ist aus heutiger Perspektive immerhin immer noch rund ein Viertel der Emissionen. Die betroffenen Produzenten sind Kehrichtverbrennungsanlagen, die Zementherstellung, die chemische Industrie und Holz- oder Biogaskraftwerke. «Hier können können wir die Emissionen nicht an der Quelle vermeiden», sagt Almut Kirchner. Sie ist Energieexpertin beim Beratungsunternehmen Prognos, das im Auftrag des Bundes zusammen mit den Firmen Infras, Ecoplan und TEP Energy die Perspektiven erarbeitet hat.

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