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LeserreaktionenSchweiz braucht eine moderne Luftwaffe

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Eine Boeing F/A-18 Super Hornet startet auf dem Militärflugplatz Payerne.
Eine Boeing F/A-18 Super Hornet startet auf dem Militärflugplatz Payerne.
Keystone/Valentin Flauraud

Zur Maskenpflicht als Massnahme gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Der Bundesrat hat nach der ersten Welle versagt

Der Bundesrat hat in der ersten Welle einen sehr guten Job gemacht. Danach hat er versagt. Dass er anders als die Nachbarländer die Maskenpflicht erst jetzt zögerlich einführt, ist unverständlich. Nicht nur im öffentlichen Verkehr wäre eine Maskenpflicht erforderlich, sondern auch überall dort, wo es grosse Menschenansammlungen gibt, wie zum Beispiel in Einkaufszentren. Dass der Bundesrat hier bisher nichts gemacht hat, scheint mir ein Kniefall vor Grossunternehmen wie SBB, Migros, Coop etc. auf Kosten unserer Gesundheit zu sein. Eigentlich inakzeptabel. Bernhard Diem, Rubigen

Zur Rassismus-Debatte

Wie eine Schafherde, die dem Leithammel folgt

Die ganze Rassismus-Hysterie grenzt wirklich langsam ans Lächerliche. Die Leute kommen mir vor wie eine Schafherde, die dem Leithammel nachfolgen. Kürzlich habe ich in einem Artikel über den bekannten afroamerikanischen Ökonomen Thomas Sowell folgendes Zitat gelesen, das mich sehr beeindruckt hat: «Haben wir das Endstadium der Absurdidät erreicht, in dem manche Leute für Dinge verantwortlich gemacht werden, die vor ihrer Geburt stattgefunden haben, und andere Leute nicht einmal für das verantwortlich sind, was sie heute selber machen?» Wenn die Medien wirklich ehrlich und gut über den Rassismus aufklären wollten, wäre es interessant, in den Zeitungen einmal etwas aus dem umfangreichen Werk von Thomas Sowell zu erfahren. Elisabeth Käser, Zollikofen

Zitat des Tages

«Moderne Kampfjets lassen sich nicht in einigen Wochen beschaffen.»

Manfred Grünig, Walkringen

Zur Beschaffung neuer Kampfjets für die Schweizer Armee

Gut möglich, dass wir Luftwaffe bald brauchen

Wie war das nun schon wieder, als Corona, für alle überraschend, kam? Es fehlte an Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Schutzanzügen etc. Unter Berücksichtigung der geopolitischen und militärischen Entwicklung der letzten Jahre ist es gut möglich, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft eine schlagkräftige Luftwaffe benötigen. Moderne Kampfjets lassen sich nicht in einigen Wochen beschaffen. Manfred Grünig, Walkringen

Verteidigung ist nur mit moderner Luftwaffe möglich

Nicht die Kampfflugzeuge sind gefährlich, sondern die Gegner, die mit falschen Aussagen die Leserschaft irreführen und die Landessicherheit demontieren wollen. Nur mit zeitgerechten Mitteln der Luftwaffe können die Bevölkerung und die Armee geschützt werden. Der Soldat ist in einem Bedrohungsfall alleine nicht in der Lage, die Infrastruktur der Wasser- und Energieversorgung, Bahn, Strasse und Telekommunikation zu schützen. Nur die Luftwaffe kann dafür sorgen, dass Wirtschaft und Gesellschaft intakt bleiben. Oft wird vergessen, dass von den rund 73 Mrd. Franken Bundesausgaben nur 5 Mrd. Franken an das VBS gehen. Die Flugzeuge werden aus diesem VBS-Budget finanziert und nicht auf Kosten anderer Departemente. Zudem ist die Beschaffung bis auf die letzte Schraube berechnet, sodass keine Nachkredite nötig sind. Patrick Richard, Spiez

Nachbarländer rüsten auf

Als ich diese Zeitung las, fiel ich fast vom Hocker: Die deutsche Luftwaffe kauft 90 plus 45 Kampfjets, letztere fähig Atomwaffen einzusetzen. Während bei uns ein Ersatz von 30 alten Flugzeugen zur Diskussion steht, rüsten selbst Nachbarländer auf. Bei einem Nein am 27. September lassen sich solche Instrumente nicht in zwei, drei Wochen beschaffen, wie z.B. Masken, wenn man sie benötigen sollte. Selbst in unserem kleinen Land braucht es Jets, die hoch und Überschall fliegen, um die Lufthoheit zu garantieren. Wer den Luftraum nicht beherrscht, ist am Boden handlungsunfähig. Ach ja, das Geld wurde vom Parlament 2019 bewilligt, ist beim VBS auf dem Konto und wird nicht für Bildung oder Gesundheit zurücktransferiert, es bleibt dort. Felix Müller, Köniz

Zu «Das Nüni-Tram bekommt ein völlig neues Gesicht»

Gratulation für dieses Projekt

Die Pläne zur Neugestaltung der Seftigenstrasse gefallen mir sehr, weil sie eine Temporeduktion beinhalten und Velofahrerinnen und Velofahrer eine eigene sichere Velospur erhalten, die sie vor dem motorisierten Verkehr schützen. Es vergeht nämlich kaum eine Woche, in der ich als Radfahrer nicht von Autos viel zu nahe und mit überhöhter Geschwindigkeit überholt werde. Gratuliere zu diesem Projekt, bitte weiter so! Patrick Barisi, Spiegel