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Projekt City-CardSchritt für Schritt zur «Stadt für alle»

Die Zürcher Stadtregierung plant die Einführung eines Ausweises unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Ein Signal auch für Bern – obwohl man hier schon weiter ist.

2011 fand in Bern eine nationale Demonstration für Sans-Papiers statt. Eine City-Card könnte deren soziale und rechtliche Situation verbessern.
2011 fand in Bern eine nationale Demonstration für Sans-Papiers statt. Eine City-Card könnte deren soziale und rechtliche Situation verbessern.
Foto: Marcel Bieri

Linke in Zürich feierten es letzte Woche als historischen Entscheid, als ihre Stadtregierung bekannt gab, eine City-Card einführen zu wollen. Dabei handelt es sich um einen Ausweis, der allen Bewohnerinnen und Bewohnern einer Stadt – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – offensteht. Überall dort, wo die City-Card als Identitäts- oder Wohnsitznachweis akzeptiert würde – bei städtischen Behörden, aber auch etwa beim Eintritt in einen Club oder der Eröffnung eines Bankkontos –, könnten auch Sans-Papiers neu von Dienstleistungen profitieren, die ihnen heute in der Regel verschlossen sind.

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