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Tipps zum Zusammenziehen

Nebeneinander Aufwachen, gemeinsame Wohnungseinrichtung - für viele Paare eine schöne Vorstellung. Das Zusammenziehen kann aber Nebeneffekte haben. Was passiert, wenn sich Billy-Regal und Mies van der Rohe-Stuhl treffen oder verschiedene Vorstellungen der Nähe aufeinanderprallen? Tipps für ein harmonisches Miteinander von der Online-Partnervermittlung ElitePartner.ch.

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Bevor Sie den entscheidenden Schritt wagen, sollten Sie sich zuerst mit ein paar Grundsatzfragen auseinandersetzen: Was bedeutet es für mich, meinen gewohnten Lebensraum aufzugeben? Wie soll der neue Alltag gestaltet werden? Und was erwarten Sie von einem gemeinsamen Leben? Erst im zweiten Schritt sollten Sie sich Gedanken über die konkrete Umsetzung machen: Wie gross sollte das neue Zuhause sein, damit sich die Bedürfnisse beider darin vereinen lassen? Welche Lage ist wünschenswert und welche Ausstattung? "Je intensiver Sie sich im Vorfeld geklärt haben, desto weniger enttäuschte Erwartungen oder Streitigkeiten wird es später geben", sagt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.ch.

Schwedisches Sofa trifft Designertisch

Beim ersten Date fand sie seine umfangreiche Sammlung Getränkedosen noch jungenhaft-charmant - jetzt möchte sie sie am liebsten in den Müll verbannen. Das gleich denkt er über ihr weisses Designersofa. "Versuchen Sie Kompromisse zu schliessen, vor allem für den gemeinsamen Wohnraum", rät die Diplom-Psychologin. "Eine moderne Einrichtung mit einigen klassischen Stücken kann sehr stilvoll sein. Einigen Sie sich darauf, dass jeder zusätzlich ein Zimmer ganz nach seinem Geschmack einrichten kann. So fühlt sich jeder in der Wohnung angemessen abgebildet." Trotz aller Kompromissbereitschaft sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht Ihrem Partner zu Gefallen Ihren eigenen Geschmack völlig aufgeben oder auf all Ihre privaten Dinge verzichten. "Flaut das grosse Glück über das neue Zusammenleben einmal ab und der Alltag holt Sie ein, können durch zu viel Selbstaufgabe und Anpassung Unzufriedenheit und Ärger entstehen."

Mein Haus ist Dein Haus

Nicht immer ist es möglich, sich gemeinsam eine neue Bleibe zu suchen. Häufig hat einer der Partner bereits ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung. "Es stellt immer eine Herausforderung dar, wenn einer beim anderen einzieht", sagt Lisa Fischbach. "Einer muss sich auf die neuen Wohn- und Lebensbedingungen umstellen, der Andere muss seinen Privatraum, den er bislang für sich hatte, plötzlich teilen." Das birgt für beide Seiten eine Menge Konfliktstoff und Stress. Wenn Ihr Partner zu Ihnen zieht, sollten Sie ihm ausreichend Möglichkeiten geben, sich in der Wohnung zu entfalten. "Wichtig ist es, einen gemeinsamen Neubeginn in den "alten" vier Wänden zu zelebrieren", so Lisa Fischbach von ElitePartner.ch. "Die gemeinsame Veränderung wirkt verbindlich und schafft Vertrauen." Ein guter Zeitpunkt, die Wohnung zu renovieren oder sich gemeinsam neue Möbel anzuschaffen. So können sich beide Partner in den gemeinsamen Lebensraum einbringen. Auch ein eigenes Zimmer für jeden ist oft empfehlenswert. "Geben Sie sich gegenseitig die Gelegenheit zum Rückzug ins Private", rät die Diplom-Psychologin. Gerade für Menschen, die längere Zeit allein gelebt haben, ist ein gemeinsames Leben anfangs oft gewöhnungsbedürftig. Ein gemeinsames Schlafzimmer ist deshalb nicht immer ratsam. Vielleicht ist das getrennte Schlafen für die Beziehung förderlicher als zu grosse räumliche Nähe.

Machen Sie eine Unabhängigkeitserklärung

Viele Paare unterschätzen die Veränderung, die ein gemeinsames Leben mit sich bringt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder ein Stück weit seine Freiheit bewahrt. "Klären Sie für sich, wie viel Unabhängigkeit Sie brauchen und wie Sie dies im gemeinsamen Alltag realisieren wollen", so Lisa Fischbach. "Wenn Sie das Thema aus Angst vor Unverständnis Ihres Partners meiden, holt Sie die ungeklärte Situation meist negativ ein." Es gibt auch Paare, die in getrennten Wohnungen glücklich sind. Und das über Jahre hinweg. "Menschen können sich in ihren Bedürfnissen nach Nähe und Distanz erheblich unterscheiden", so die Diplom-Psychologin. "Gerade Distanz-Typen fühlen sich wohl, wenn sie ihre Unabhängigkeit bewahren und sich nach Momenten des intensiven Zusammenseins in ihren Privatraum zurückziehen können." Wichtig ist, dass die Bedürfnisse beider Partner ausreichend berücksichtigt werden. Wenn einer sich nach Nähe sehnt, während der andere sich Freiheit wünscht, ist so ein Modell auf lange Sicht nicht die ideale Lösung. Dann gilt es, zusammen nach einem für beide zufrieden stellenden Weg zu suchen.

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