Zum Hauptinhalt springen

Stress – ohne mich

Übermässiger Stress kann eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden hervorrufen. Es gibt jedoch diverse Massnahmen, die helfen, dem Stress den Garaus zu machen oder ihn gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) zeigt solche Massnahmen und Strategien in ihrem Studienführer auf.

www.ffhs.ch

“Mens sana in corpore sano” lautet ein bekanntes Zitat des römischen Dichter Juvenal. Übersetzt heisst dies „in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ und gilt auch als wichtiger Grundsatz für ein erfolgreiches Studium. Denn nur wer körperlich fit ist, kann geistige Höchstleistungen erbringen.

Besonders Fernstudierende brauchen ein gutes Zeitmanagement, um alles unter einen Hut zu bringen. Ein Fernstudium bringt sehr viele Vorteile mit sich, aber da oft neben Familie und Vollzeitberuf studiert wird, muss gleichwohl vieles koordiniert und erledigt werden. Stress darf nicht Überhand nehmen, denn er kann schnell die Leistungsfähigkeit hemmen und sogar die Gesundheit belasten. Deshalb hat die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) in ihrem Studienführer (siehe Box) dem Aspekt „Fit durchs Studium“ ein eigenes Kapitel gewidmet. Denn mit einigen einfachen Massnahmen fällt es leichter, ein grosses Pensum zu bewältigen und sich dabei fit und entspannt zu fühlen.

Stress verhindern oder minimieren

  • Für ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung sorgen. Fühlt man sich während dem Lernen müde, kann ein Power Nap („Kraftnickerchen“) von 15-30 Minuten helfen.
  • Den Einfluss gesunder und vitaminreicher Ernährung nutzen. Durch sie kann die Stressresistenz gesteigert und das Gehirn in Schwung gehalten werden. Besonders viel und gute Energie für das Lernen liefern Obst, Gemüse, Nüsse, Körner, Vollkornprodukte, Omega-3-Fettsäuren (z.B. Lachs) und Milchprodukte. Und ausreichend zu trinken nicht vernachlässigen.
  • Körperlich aktiv sein. Aber nur soviel, dass es nicht in Hochleistungssport ausartet.
  • Für einen festen Arbeitsrhythmus sorgen und effizientes Zeitmanagement betreiben. Prioritäten sollen gesetzt und der Tagesablauf geplant werden. Nach Möglichkeit fixe Zeiten für das Lernen festlegen und sich daran halten. Nicht vergessen, zwischendurch Pausen einzuschalten.
  • Sich belohnen: nach einer effizienten Lerneinheit ist es durchaus angebracht, sich eine Freude zu bereiten.
  • Optimistisch sein und positiv denken. Lieber das Beste geben und stets zuversichtlich bleiben, als den Teufel an die Wand malen und sich dadurch belasten. Zudem ist es nicht ratsam, sich durch Kleinigkeiten stark durcheinander bringen zu lassen.

Mit bestehendem Stress umgehen

  • Akzeptieren, was man nicht ändern kann. Stattdessen lebt gesünder, wer aus einer nicht geglückten Aufgabe lernt und es beim nächsten Mal besser macht.
  • Die Einstellung zum Stress ändern. Stress als Herausforderung und nicht als „Feind“ betrachten. Resignative Denkmuster wie „das schaffe ich nie“ kochen den Stress nur weiter hoch.
  • Gedankenberuhigende Sätze verinnerlichen. Beispiele dafür: „Ich bestimme mein Denken und Fühlen“, „ich bin ganz ruhig und entspannt“ oder „ich erreiche mein Ziel, wenn ich ruhig durchatme und danach gelassen, aber konzentriert an die Arbeit gehe“.
  • Eine Sache nach der anderen erledigen. Dann wird aus einem unbezwingbaren Berg plötzlich ein übersehbarer Hügel, den man Schritt für Schritt hinaufsteigen kann.
  • Einen „Puffer“ suchen. Zum Beispiel einen Knautschball auf dem Tisch haben, den man in Stresssituationen kneten kann

Einfach zu erlernende Entspannungsübungen

  • Bauchatmung. Sich auf den Rücken legen oder entspannt hinsetzen. Die Hände nun auf Höhe Bauchnabel auf den Bauch legen, so dass sich sie die Spitzen der beiden Zeige- und Mittelfinger berühren. Tief einatmen und langsam ausatmen. Durchführen bis Entspannung eintritt.
  • Kopfmassage. Zwei bis drei Minuten lang zuerst mit dem Zeige- und Mittelfinger die Schläfen und danach die Stirnhöcker (ca. 3 cm über den Augenbrauen) massieren.
  • Schulterübung: Die Schultern hochziehen und zehn Sekunden angespannt lassen, danach abrupt fallen lassen. Dabei versuchen, die Einzelheiten der Entspannungsphase und die Atmung bewusst wahrzunehmen.
  • Palmieren der Augen. Die Handfläche 15 Sekunden aneinander reiben und danach gewölbt auf die Augen legen. Diese Wärmeübung kann zwischen einer und fünf Minuten praktiziert werden. Die Augen werden sich entspannen und Ruhe breitet sich aus.
  • Lachen: Nicht ein schallendes Lachen gilt es anzustreben, es genügt nämlich bereits ein inneres Lächeln. Durch das Lächeln werden Glückshormone ausgeschüttet und diese heben die Stimmung und bauen Stress ab.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch