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Rekordverdächtig: Datasport

Datasport managt rund 320 Sportevents im Jahr. Die Patrouille des Glaciers zum Beispiel, den Zürich Marathon oder die Course de l’Escalade, die grösste Laufveranstaltung der Schweiz.

Wenn an der Escalade 30‘000 Athleten starten, hat auch Datasport ihren grossen Auftritt. Wie für die Sportler auch, laufen die Vorbereitungen bereits Monate vorher an. "Wir investieren im Jahr 2 bis 3 Mannmonate in einen Grossevent", sagt Claudio Galasso, Managing Director von Datasport.

Spezialist für Grossanlässe

Der Betrieb beschäftigt im solothurnischen Gerlafingen 25 Mitarbeitende und engagiert zusätzlich 60 Temporäre. Datasport druckt 1,2 Millionen Startnummern pro Jahr, registriert und verarbeitet ebenso viele Anmeldungen und Zahlungen. Vor Ort identifiziert Datasport Athleten und misst Zeiten. Ranglisten müssen erstellt und Informationen verbreitet werden.

Kurz: Datasport managt Events jeder Grösse von A bis Z. Datasport weiss, wie man Massen koordiniert, leitet, informiert. "Vor Ort bauen wir in kurzer Zeit eine komplexe IT-Infrastruktur auf", sagt Galasso. Da sind Ad-hoc-Lösungen gefragt. "Und immer müssen sie 100% funktionieren, eine zweite Chance gibt es nicht."

Technische Glanzleistung

Nehmen wir zum Beispiel die Patrouille des Glaciers, ein Hochgebirgsrennen, das alle 2 Jahre stattfindet. Auf der Strecke von Zermatt nach Verbier überwinden 4‘500 Athleten 8‘000 Höhenmeter. Letztes Jahr verschickte Datasport vor Ort 382‘000 SMS an Fans und Angehörige und informierte zeitgenau, wann deren Favorit die Rosablanche auf 3‘160 Meter passiert hat.

Hier befindet sich einer von 13 Messpunkten. An diesen führt kein Weg vorbei: Die Messpunkte registrieren Athleten via RFID und verbreiten die Daten in weniger als 1 Sekunde. "Das ist eine technische Meisterleistung und setzt viel Know-how voraus", weiss Galasso. Eine Herausforderung von vielen – und alle bewältigt Datasport mühelos.

Datenträger: Klein, aber oho

Ebenso anspruchsvoll – ein Marathonstart, zum Beispiel der Zürich Marathon: 800 Athleten pro Minute laufen über die Startlinie. Dabei erfasst Datasport viele Sportler gleichzeitig und in voller Aktion. Und auch hier gilt: "Wir müssen unseren Job richtig machen – dürfen uns keine Fehler erlauben."

Registriert werden die sportlichen Hochleistungen auf einem Chip, 2 mal 4 cm gross, wenige Millimeter dick. Datasport integriert das Leichtgewicht in die Startnummer. Und das heisst: Jede Startnummer ist ein Einzelstück, ein komplexes Produkt, das nebst Chip, Name und Nummer auch SBB-Fahrkarten, Essensgutscheine, Logos oder Werbeflächen ausweist.

State of the Art

Datasport druckt 1,2 Millionen Startnummern im Jahr und findet: Die persönliche Ansprache ist wichtig, auch oder gerade bei Tausenden von Athleten. Datasport lanciert stets neue Ideen, überrascht Sportler, Zuschauer und Organisatoren jedes Jahr aufs Neue. "Damit das so bleibt, müssen wir am Ball bleiben, uns stetig steigern. Und immer kann sich der Veranstalter 100% auf uns verlassen. Denn – auch wir bürgen mit unserem Namen, und der ist Gold wert."

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