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Fitness für die Hosentasche

Der Gesundheitstracker «The One» von Fitbit zählt zuverlässig die zurückgelegten Schritte und erklommenen Stockwerke und hilft beim Fit bleiben.

Da hat man sich für die Sommerferien zumindest ansatzweise eine Strandfigur antrainiert, und dann das: Ständig Grillpartys, Bier in Strömen, Cocktails am laufenden Band und Glacè à gogo – und schon drohen wieder Speckröllchen. Höchste Zeit, sich vermehrt zu bewegen! Das Minimum zur Fitnessförderung sind nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen 10'000 Schritte pro Tag, natürlich zu Fuss. Aber wer sich schon derart anstrengt, möchte auch über den Erfolg der Fitnessbemühungen Buch führen.

Präziser Aktivitätstracker

Genau dabei kommt «The One» von Fitbit ins Spiel: Der klitzekleine Tracker passt in jede Hosentasche – dank dem mitgelieferten Clip wahlweise auch an den Gürtel oder sogar an den BH – und zeichnet alle Bewegungen auf. The One ermittelt so die Zahl der zurückgelegten Schritte und der Stockwerke, die man beim Treppengehen bewältigt. Ausserdem berechnet das pfiffige Gerätchen auf Basis des Bewegungsmusters die verbrannten Kalorien. All diese Informationen zeigt der Tracker durch kurzes Drücken der einzigen Taste auf seinem OLED-Display an. So erhält man immer unmittelbar Feedback über das Aktivitätsniveau. Im Test zeigt sich, dass The One die Schritte und Stockwerke erstaunlich präzise erkennt.

Kontrollierte Schlafqualität

Nicht einmal im Schlaf macht The One Pause. Jedenfalls dann, wenn er beim Zubettgehen in die Schlafmanschette eingeschoben wird, die man am Handgelenk montiert. Um die Aufzeichnung der Schlafqualität zu starten, muss die Taste zwei Sekunden lang gedrückt werden – dann setzt The One den Schlaf-Timer in Gang. Nach dem Aufwachen drückt man die Taste erneut für zwei Sekunden. Die aufgezeichneten Daten zeigen, wie lange man geschlafen und wie stark man sich im Schlaf bewegt hat – je ruhiger, desto besser ist die Schlafqualität. Bevor der Tracker mit der Analyse des Bewegungs- und Schlafverhaltens beginnen kann, muss er eingerichtet werden. Wirklich sinnvoll ist The One nämlich nur, wenn man ihn einem Nutzerkonto auf der Fitbit-Website zuordnet und die Daten mit dem Fitbit-Server synchronisiert werden. Dabei kommt die energiesparende Bluetooth-4-Technologie zum Zug; ein passender Adapter wird mitgeliefert. Die Synchronisation erfolgt jeweils automatisch, wenn The One in die Nähe des Computers gelangt.

Gratis-App fürs Smartphone

Auch unterwegs braucht man auf die Informationen des Fitbit-Portals nicht zu verzichten. Für iPhone, iPad und Android-Geräte hält Fitbit eine Gratis-App bereit, mit der die wichtigsten Daten eingesehen und erfasst werden können. Der Tracker synchronisiert sich in diesem Fall über das Smartphone statt via Computer mit dem Fitbit-Portal – wegen der benötigten Bluetooth-4-Technik funktioniert das aber nur mit neueren Geräten ab iPhone 4S, iPad 3 und Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy S4 oder dem Galaxy Note II. Die Synchronisation funktioniert recht zuverlässig; doch die aktuellsten Daten zeigt auf jeden Fall das Display des Trackers.

Web-Dashboard zur persönlichen Fitness

Das Fitbit-Konto ist in der Basisvariante gratis. Im Nutzerprofil werden Grösse, Gewicht, Alter und Geschlecht erfasst – so kann Fitbit den Grundumsatz und den Body Mass Index berechnen. Das Fitbit-Dashboard zeigt für jeden Tag die Aktivitäten in absoluten Werten und in Prozent des Tagesziels an. Beim Erreichen eines Meilensteins bekommt man ein «Abzeichen», zum Beispiel für die ersten 5000 zurückgelegten Schritte. Über das Webportal lässt sich zusätzlich das Gewicht erfassen und laufend nachtragen. So lässt sich der Erfolg eines Ernährungsplans zur Gewichtsreduktion oder zum Muskelaufbau genau verfolgen. Wer den Aufwand nicht scheut, kann sogar die Nahrungsaufnahme protokollieren und bei jedem Essen erfassen, was und wie viel davon vertilgt wurde. Fitbit ermittelt die Kalorien anhand einer Datenbank – die enthält zahlreiche Lebensmittel, kennt aber leider kaum Marken aus der Schweiz. Den Nährwert hiesiger Produkte muss man also oft selbst nachtragen. Das Ernährungsprotokoll ist eine ziemlich aufwendige Angelegenheit. Es bringt nämlich nur etwas, wenn wirklich alles, was man isst und trinkt, auch lückenlos erfasst wird. Neben der Tagesübersicht bietet das Dashboard auch eine Wochen-, Monats- und Jahresansicht. Hier erscheinen anschauliche Verlaufsgrafiken zu Kalorienverbrauch, Schlafqualität und anderen fitnessrelevanten Messgrössen. Wer will, kann zum Beispiel auch Herzfrequenz, Blutdruck und Blutzuckerspiegel protokollieren und zusätzlich zum Gewicht weitere Körpermasse wie Bauch- und Bizepsumfang eingeben. Noch detailliertere Auswertungen sowie einen digitalen «Personal Trainer» gibt es mit einem Premium-Abo, das pro Jahr 45 Euro kostet.

Nützlich für Aktivitätsfans und Bewegungsmuffel

Fitbit ermöglicht mit dem Tracker, dem Dashboard und der App ein vollständiges Fitness- und Gesundheitsprotokoll, das bei der Einschätzung des eigenen Aktivitätsniveaus, beim Training und bei der Gewichtsreduktion eine sehr nützliche Hilfe darstellt. Schritte und Stockwerke werden mit dem Tracker vollautomatisch aufgezeichnet und synchronisiert. Auch bisher faule Couch Potatoes kann dies zu vermehrter Bewegung motivieren. Preislich liegt der Tracker mit 129 Franken höher als der einfache Schrittzähler aus der Apotheke – aber das Gesamtpaket bietet massiv mehr Möglichkeiten. Und wer aufs Ab- oder Zunehmen aus ist, sollte sich auch ein weiteres Fitbit-Produkt ansehen: Die Aria-Waage stellt mit vier Wägezellen präzise das Gewicht fest, misst den Körperfettanteil und übermittelt die Daten via WLAN automatisch ans Fitbit-Portal. So macht die Gewichtskontrolle richtig Spass.

Mehr Produktinformationen finden Sie hier: http://www.swisscom.ch/fitbit

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