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1. E-MTB-WeltcupRyf bei der Premiere auf dem Podest

Beim ersten Elektro-Weltcup der Mountainbiker hat der Seeländer Joris Ryf in Monaco den dritten Platz erreicht. Auch der Oberaargauer Andreas Moser fuhr in die Top 10.

Der Seeländer Joris Ryf (links) stand als Dritter auf dem Podest, neben Sieger Jérôme Gilloux (M.) und Francescu Camoin.
Der Seeländer Joris Ryf (links) stand als Dritter auf dem Podest, neben Sieger Jérôme Gilloux (M.) und Francescu Camoin.
Foto: Twitter

Das Fazit der beiden Berner Mountainbiker nach der E-Weltcup-Premiere des Cross-Country-Rennens in Monaco fällt einstimmig aus. «Das war ein cooler Even, sagen sowohl Joris Ryf wie auch Andreas Moser. «Der Trail war schön, wir konnten fast durchwegs im Boost, im höchsten Tempo, fahren», schildert Ryf.

Damit haben sich die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Im Rennen lief es dem Berner Duo unterschiedlich. Für den 22-jährigen Seeländer Joris Ryf resultierte der dritte Platz, der vierzehn Jahre ältere Oberaargauer Andreas Moser fuhr auf Rang 7. Während der Routinier aus Madiswil vor allem im Aufstieg Schwierigkeiten bekundete, verlor der junge Ryf aus Täuffelen vor allem in der Abfahrt Zeit.

«Eigentlich bin ich ein technisch guter Fahrer, dennoch konnte ich in der Abfahrt nicht mithalten», erzählt Ryf. In seinem ersten Elektrorennen war ihm schon der Start missglückt. Rasch sei er aus den Spitzenpositionen auf Rang 10 zurückgefallen. Aber schon in der zweiten von sechs Runden arbeitete er sich auf den dritten Rang vor, den er anschliessend bis ins Ziel meist alleine fahrend verteidigte.

Am Ende verlor er nach 51:44 Minuten Renndauer gut zwei Minuten auf die Franzosen Jérôme Gilloux (1.) und Francescu Camoin (2.), wies indes fast eine Minute Vorsprung auf den viertplatzierten Niederländer Jeroen van Eck auf.

Moser wiederum büsste auf Ryf zweieinhalb Minuten ein. «Ich hatte eigentlich eine gute Startphase, im schwierigen Anstieg begannen danach aber die Probleme. Ich verlor Zeit und Plätze», meint Moser. Erst nach Rennhälfte lief es dem Routinier besser. «Von den ersten zwei Runden bin ich enttäuscht, mit der Aufholjagd im zweiten Teil dagegen zufrieden», bilanzierte Marathonspezialist Moser, der den Event im Fürstentum als Einzelkämpfer ohne jegliche Betreuer absolvierte.

Doppelsieg bei den Frauen

Im Rennen der Frauen wurde Nathalie Schneitter ihrer Favoritenrolle gerecht. Die 34-jährige Solothurnerin distanzierte die zwei Jahre ältere Allrounderin Alba Wunderlin (Winterthur) um zwölf Sekunden.

Nach Monaco steht nun Mitte April der Heimanlass in Ascona im Programm. Höhepunkt der ersten E-Weltcup-Saison, die unter der Obhut des internationalen Verbandes UCI stattfindet, bildet die Weltmeisterschaft im Juni in Albstadt (GER).