Zum Hauptinhalt springen

Rüderswil hat abgestimmtRüderswil sagt Ja zu Flachdächern

Mit 248 zu 218 Stimmen wurde die Überbauungsordnung Tannschachen angenommen.

Auf der noch nicht überbauten Matte sollen dereinst Mehr- und Doppeleinfamilienhäuser entstehen.
Auf der noch nicht überbauten Matte sollen dereinst Mehr- und Doppeleinfamilienhäuser entstehen.
Foto: Beat Mathys

Das Bauland im Tannschachen von Zollbrück kann so überbaut werden, wie der Gemeinderat von Rüderswil das gehofft hat. Die Änderung der Zone mit Planungspflicht (ZPP) wurde vom Volk angenommen, und zwar mit 248 zu 218 Stimmen (53,2 Prozent Ja).

Der Zollbrücker Markus Hottenberg hatte sich im Vorfeld vor der Abstimmung mit einem Flugblatt für ein Nein eingesetzt. Ihm passt vor allem nicht, dass auf dem heute noch unbebauten Stück Kulturland dereinst bis zu elf Meter hohe Häuser mit Flachdächern möglich sein sollen. Aber der Gemeinderat hatte sich mit dem Hinweis auf haushälterischen Umgang mit Bauland dafür eingesetzt, dass die zu wählende Dachform in der ZPP Tannschachen nicht vorgeschrieben werde. Das Argument schien zu überzeugen, wenn auch knapp.

Ebenfalls angenommen haben die Rüderswiler einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 400’000 Franken. Das Geld soll eingesetzt werden für die Wiederinstandstellung der Güterweganlage Aeschli–Blindenbach–Sonnberg. Dazu sagten die Rüderswiler deutlich mit 386 zu 74 Stimmen Ja (83,9 Prozent Ja.

Die Stimmbeteiligung betrug 25,6 Prozent.