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Kirche im AbstimmungskampfRote Köpfe wegen oranger Banner

Darf die Kirche für ein Ja werben? Die Konzernverantwortungsinitiative stellt die Reformierten vor Probleme – gerade in der Stadt Bern.

Es hängt, es hängt nicht, es hängt wieder: Um das Banner an der Stadtberner Nydeggkirche entbrannte ein Hin und Her.
Es hängt, es hängt nicht, es hängt wieder: Um das Banner an der Stadtberner Nydeggkirche entbrannte ein Hin und Her.
Foto: Christian Pfander

Plötzlich war das mittlerweile allgegenwärtige orange Banner mit dem unübersehbaren «Ja!» verschwunden. Erst ein paar Tage lang hatte es an der Fassade der Nydeggkirche in der Stadt Bern Stellung zugunsten der Konzernverantwortungsinitiative bezogen, über die Ende November in der Schweiz abgestimmt wird. Doch nun war es weg, abgehängt worden auf Geheiss von Alfred Hirschi, der den Kleinen Kirchenrat und damit die Leitung der reformierten Gesamtkirchgemeinde Bern präsidiert.

Die Wand der Nydeggkirche blieb allerdings gerade mal 24 Stunden leer. Nur einen Tag später prangte das Banner mit seiner Botschaft wieder am alten Platz. Hans von Rütte, der Präsident der Kirchgemeinde Nydegg, hatte es so angeordnet.

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