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Wahlen in der Stadt BernRot-Grün verliert den Schrecken

Das Aufregendste am städtischen Wahlkampf war der Linksrutsch in den Agglomerationsgemeinden.

Lange unvorstellbar: Mitte-links-Offensive in der bürgerlichen Hochburg Muri-Gümligen, vor den Wahlen Ende Oktober 2020.
Lange unvorstellbar: Mitte-links-Offensive in der bürgerlichen Hochburg Muri-Gümligen, vor den Wahlen Ende Oktober 2020.
Foto: Christian Pfander 

Muri-Gümligen, das bürgerliche Refugium mit den tiefsten Steuern der Kernagglomeration Bern, ist plötzlich Mitte-links-regiert. Jahrzehntelang kokettierten Stadtberner Bürgerliche damit, nach Muri auszuwandern, um der rot-grünen Hölle zu entkommen. Doch nun wählte Muri-Gümligen Ende Oktober mit Carole Klopfstein eine rote Grüne in die Regierung und wurde Mitte-links. Belp, Bolligen und Ostermundigen verpassten sich ihrerseits einen moderaten Links- und Grün-Rutsch. Am kommenden Sonntag wählt nicht nur die Stadt Bern, sondern zum Beispiel auch Zollikofen. Das Verrückte: Nicht einmal dort können sich die Bürgerlichen ihrer Bastion mehr sicher sein.

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