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Bilder aus dem BZ-ArchivRomeo und Julia vor der Reitschule

Die Reitschule hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Bilder aus den Anfängen des AJZ zeigen eine wilde Romantik. So schmeckte Jugendfreiheit zu Beginn der 90er-Jahre.

 Romeo und Julia auf dem Vorplatz der Reitschule im Jahr 1993.
Romeo und Julia auf dem Vorplatz der Reitschule im Jahr 1993.
Alle Fotos: Jürg Spori, alle Bilder Staatsarchiv des Kantons Bern, PBA BZ E 402 – 419

Auf den Fotografien von Anfang der 90er-Jahre wirkt der Vorplatz der Reitschule herb und wildromantisch. Die Reitschule war besetzt und suchte noch nach ihrer Form. Die Räte Berns stritten um Bewilligungen und Geld. Die Situation der Reitschule war unsicher, was die Zukunft betraf. War für die einen die Reithalle die Verwirklichung von Freiraum, wehrte sich ein anderer Teil der Stadt gegen sie. Ein Grossteil der Berner und Bernerinnen wollte das Gebäude ohnehin so rasch wie möglich abreissen.

Doch es steht noch. Bis heute spaltet sie die Stadt in ein Pro- und ein Kontra-Lager, dazwischen gibt es kaum etwas. Und bis heute will sie ein umstrittener Ort sein, obwohl zwischen Reitschule und Stadt längst ein Vertrag fast alles regelt. Der lange politische Konflikt hat der Reitschule offensichtlich nicht geschadet. Sie blüht geradezu auf, wenn an Wochenenden dort mehrere Tausend Menschen nach Spass und Freiraum suchen. Sie scheinen ihn auch zu finden.

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