Filmreife Landschaft

Das Val d’Orcia ist das ursprünglichste und womöglich schönste Tal der Toskana. Dank einem Wegnetz von 250 Kilometern ist es ein Paradies für Wanderer.

Diese Weite: Das zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Val d’Orcia bei Pienza, im Hintergrund der Monte Amiata. Foto: Laif

Sarah Berndt@tagesanzeiger

Die Italiener lieben es, Auto zu fahren, mit dem Mofa rumzukurven oder auch einmal ein Rennrad zu besteigen. Aber wandern? Das gehört nicht zum Fortbewegungsrepertoire – zumindest nicht, wenn es nach dem Klischee geht.

In einem Tal südlich von Siena ändert sich das gerade: Wer sich hier, im wunderschönen Val d’Orcia, mit Christina Mairhofer auf Wanderung begibt, wird schnell eines Besseren belehrt. Schon bald kommen zwei sardische Ehepaare in hautengen, neonfarbenen Laufklamotten der kleinen Wandergruppe entgegen. Sie gehen zügig voran, plaudernd und lachend. Mit ihnen zusammen befinden wir uns auf einem Netz von 250 Kilometer Wanderwegen. Es überzieht das gesamte Tal. Die Wege sind schön instand gesetzt, gepflegt und ausgeschildert.

Tages-Anzeiger

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