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Im Fall der Fälle

Touristen können die Niagarafälle aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben. Ein Tunnel gibt den Blick frei auf unglaubliche Wassermassen.

Brigitte Jurczyk
Das Wasser schäumt und kocht, als sässe man mitten in einem Hexenkessel: Mit Pelerinen geschützte Besucher auf der Aussichtsplattform. Foto: Frank Heuer (Laif)
Das Wasser schäumt und kocht, als sässe man mitten in einem Hexenkessel: Mit Pelerinen geschützte Besucher auf der Aussichtsplattform. Foto: Frank Heuer (Laif)

Ohne gelbe Plastikpelerine kommt man nicht hinter die Wasserfront. Den Schutz zu tragen, ist ratsam. Der in den Felsen gehauene Gang hat eine Aussichtsplattform zur Wasserseite hin. Doch Gischt sprüht gefühlt überall, sodass der Erkundungstrip zum feuchten Vergnügen wird.

Zunächst geht es zu Fuss oder mit dem Lift 45 Meter in die Tiefe, dann knapp 200 Meter entlang der Wasserfront der Niagarafälle. 1903 wurde die Röhre am Table Rock zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario gebaut. Die Wassermassen, die lautstark über uns hinwegrauschen, erzeugen eine hohe Luftfeuchtigkeit, die man auf der Haut und auch mit der Nase wahrnimmt. Grüne Schimmelpilze und Algen haben sich an den Wänden niedergelassen.

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